Kentucky Derby in der StilkritikStoffpferde und Wagenräder auf dem Kopf

von AMICA Online Redakteurin
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Top- und Flop-Hüte beim Pferderennen
Kentucky Derby, Outfits

Das Kentucky Derby ist das wichtigste Galopprennen der USA. Seit 1875 treiben Reiter ihre Pferde in Louisville zu Bestleistungen an. Zum 139. Mal versprachen die Veranstalter „die besten zwei Minuten im Sport“. Und die dauerten diesmal zwei Minuten und 2,89 Sekunden. Mit dieser Bestzeit kam nämlich Favorit Orb mit seinem Jockey Joel Rosario ins Ziel.

Aber auch modisch glich das Event einem Wettkampf. Schauplatz war hier nicht die Rennbahn, sondern der Kopf. In Sachen Hutmode ging es so bunt und exzentrisch zu, wie sonst nur in Großbritannien.

Extragroße Federn schmückten Florentinerhüte, Hutbänder gingen Ton in Ton mit Kleidern, Zierblüten leuchteten vor grauem Himmel. Selbst der Regen konnte dem Glamour nicht schade. Eine Renn-Besucherin machte ihr breitkrempiges Polka-dots-Modell mit Hilfe eines rosafarbenen Regenmantels etwa ruckzuck zum schönen Schlapphut, eine andere griff zum farblich passenden Wasserschutz.

Auch die Promis kamen zum Event ganz mondän mit Kopfschmuck. Supermodel Coco Rocha etwa wagte sich an ein schräges Modell in Wagenradausmaßen heran, Tennis-Legende Steffi Graf lächelte unter einem rostroten Glockenhut hervor und Schauspielerin Jane Seymour kam im heißen, feuerroten Monochrom-Look. Größter Trend: Schwarz-Weiß. Nicht nur unbekannte Gäste zeigten dieses Kontrastprogramm auf dem Kopf (am liebsten mit Schlapp-Krempe). Auch Country-Sängerin Martina Mcbride mixte in ihrem ganzen Outfit das Gegensatzpaar.

Bei derartigem Hang zur Extravaganz gab es natürlich auch ein paar Mode-Flops zu sehen. Wobei Hang da teils wörtlich gemeint ist. Tagsüber wirkte Coco Rocha nämlich, als habe ein Blumentopf sie von der Seite angeflogen. Lauren Conrad hatte ein Rüschen-Ungetüm auf dem Kopf. Und Renn-Shirmherr Rick Stewart trug ein Stoffpferd am Hut spazieren.

Kentucky Derby - Top- und Flop-Hüte beim Pferderennen