Gucci, Fendi und Co."B-Mix", "Indy" oder "Stratus"

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Indy Bag

Elle.de - Mehr zum Thema Gucci verpasste seiner „Indy Bag“ mit Fransenquasten und Applikationen eine Extraportion Ethno-Pracht und Farbe. „Eine außergewöhnliche Form braucht entsprechendes Kolorit“, erklärt Frida Giannini ihr Konzept. Operation gelungen, befanden Fashionistas rund um den Globus.

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B-Mix

Ganz innovativ wird es bei Fendi. Schon jetzt ist die „B-Mix“ aus PVC mit futuristischem Glaseffekt oder die Versionen aus schwarzem Lack und silberbeschichtetem Leder „absolut hitverdächtig“, wie Signora Fendi meint.

Auch beim spanischen Luxuslabel Loewe ist der Favorit schon gekürt: die komplett metallfreie, schmeichellederne „Napa Aire Bag“. Da sind sich die beiden Brand-Managerinnen Anabel Zamora López und Melanie Huschert einig. In ihrer „Leichtigkeit und Schwerelosigkeit“ sei sie „wie Sommerwind, der den Körper umspielt“. Das gute Stück ist in 14 Farben „passend zum Make-up, zur Haar- oder Augenfarbe“ erhältlich.

Auch Celine setzt auf schnörkellose Eleganz und schiere Größe. Die „Bittersweet“ aus Handschuhleder sei „sinnlich und praktisch“, schwärmt Designerin Ivana Omazic. „Jeder Herausforderung des Alltags gewachsen“, lasse sie sich „weder auf ein Alter noch auf einen Anlass festlegen. Ein 24-Stunden-Begleiter.“ Übrigens: Anstelle von Brad Pitt hing sie bereits am Arm von Angelina Jolie …

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"Nappa gauffre"

Mit der unprätentiös-luxuriösen „Nappa gauffre“, einer geräumigen Schultertasche aus gestepptem Kalbs- und geprägtem Saffiano-Leder, die auch in bunten Lackversionen zu haben ist, hat auch Miuccia Prada einen Favoriten im Rennen, Madonna jedenfalls führte sie bereits spazieren. Gaultiers neueste Entwicklung bei Hermès ist die faltbare „Kelly Bag“. Eine Reverenz an modernes Style-Nomadentum.

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"Stratus"

Neben Louis Vuittons gequilteten Logo-Bags mit Ketten und Zopfhenkeln, die trotz mädchenhafter Ausstrahlung auf den etwas maskulinen Namen „Stratus“ hören, hat Marc Jacobs den „East West“-Shopper, eine Luxusausgabe der karierten „Kiosktasche“ lanciert. Natürlich nur echt mit dem Louis-Vuitton-Stempel und aus kostbar gewebten Lederstreifen statt aus Nylon. Postmoderne Ironie, die Carine Roitfeld gefallen könnte.

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Carolyn

Unter eigenem Namen präsentiert Jacobs ein knuffig gestepptes Doktorköfferchen. Um die silberne „Carolyn“ werden auf den einschlägigen Internetportalen bereits wilde Bieterduelle veranstaltet.

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"Beaton Bag"

„Welche Tasche eine It- Bag wird?“ Burberry-Designer Christopher Bailey zuckt mit den Schultern. „Jede Tasche, für die eine Frau Geld ausgibt, ist ihre persönliche It-Bag, isn’t it?“ It is! Trotzdem: Baileys clever unterteilte „Beaton“ – ultimativ chic in blassgrauem Pythonleder – trägt nicht umsonst den Namen des Starfotografen der Seventies, Cecil Beaton. Sie hat auch sein Charisma.

Doch wer auch immer das Rennen macht, in einem Punkt sind alle gleich: Taschen sind demokratisch. Weder Alter noch Gewicht spielen hier eine Rolle. Zugegeben, die Preise liegen jenseits der Schmerzgrenze, aber um sie zu tragen, kann man sich alle Ananasdiäten dieser Welt sparen.

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