Society-ReportDas Wunderkind

© Reuters
Bryce Dallas Howard


Alter:
24

Hauptberuf: Schauspielerin

Nebenbeschäftigung: Tochter – ihr Vater ist der Produzent und Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind“)

It-Name: Passend zu ihren Haaren wurde sie nach dem rotfelsigen Bryce Canyon benannt. Ihr Mittelname ist gleichzeitig der Ort ihrer Zeugung. Erklärung: „Meine Eltern sind Hippies“

Es reichte ein Film – EIN Film. Und Bryce Dallas Howard wurde zusammen mit zwei besonders kernigen Jungschauspielern (gäbe es It-Boys, sie wären welche) in einem 20-Seiten-Fotoroman in der Zeitschrift „Interview“ abgebildet, fotografiert von Starknipser Bruce Weber. Das ist in etwa so, als hätte man gerade angefangen zu schreiben – und würde gleich im „Spiegel“ veröffentlichen. Man könnte ihren Kickstart als Schauspielerin auf Daddys Beziehungen schieben, einem der mächtigsten Männer in der Filmbranche. Aber das wäre nicht -gerecht. Erstens, weil sie in ihrem einen Film, M. Night Shyamalans ansonsten kreuzlangweiligem „The Village“, wirklich bemerkenswert war. Zweitens, weil ihre Anmut und Züchtigkeit („Ich bin als Teenager nie ausgegangen, nie. Ich hatte keinen Freund, bis ich 18 war“) die perfekte Antithese zu Hollywoods bauchfreien Sternchen ist. Demnächst übernimmt sie in Lars von Triers „Dogville“-Fortsetzung „Manderlay“, die Rolle einer anderen großen Rothaarigen: Nicole Kidman.