Latin Grammy Awards in der Stilkritik Peinliche Posen und Beinschlitze zum Po

[kein Linktext vorhanden]Schrill, schriller, Latin Grammy Awards: Da traf eine Doppelgängerin Lady Gagas auf eine halbnackte Carmen Electra sowie jede Menge Angelina-Jolie-Beine. Wer hätte das gedacht, dass diese Pose solche Nachahmer-Qualitäten hat. Was die Bedeutung des Posings ins Scheinwerferlicht rückt. Da entscheiden ein paar Zentimeter darüber, ob ein Foto verführerisch oder schon obszön wirkt. Ob der Beinschlitz im Kleid subtil sexy Haut zeigt oder den Po hervorblitzen lässt. Absolutes No-go auf dem roten Teppich sind Handzeichen wie etwa das „Victory“-Symbol. Genauso landen Stars mit übertriebenen Posen direkt in der Peinlich-Kategorie. Ein echter Glamour-Auftritt braucht das nicht. Bestes Anschauungsmaterial für alle Varianten lieferten die Latin Grammy Awards.

Ganz im Gegenteil zur eleganten Veranstaltung im Frühjahr, hieß das Motto auf dem schwarzen Teppich in Las Vegas offensichtlich „Schaut! Mich! An!“. So waren die Latin Grammy Awards im Mandalay Bay Resort ein wahres Feuerwerk an Auffälligkeiten. Einige der Gäste führten vor allem ihr Angelina-Jolie-Bein aus. Allen voran: Entertainerin Charo. In einem weißen Kleid mit XL-Blüten platzte nicht nur beinahe ihr Dekolleté, sie gewährte gleichzeitig äußerst freizügige Einblicke von unten. Der Beinschlitz ging bis hinauf zum Po. Damit nicht genug. Sie riss die Arme hoch, warf sie zur Seite und beugte die Knie, als müsste sie mal. In Sachen Peinlich-Posing hat sich Charo eindeutig einen Preis abgeholt.

Doch glücklicherweise schillerten auf dem schwarzen Teppich auch ein paar andere Trends. So glänzten Roselyn Sanchez, Ana Patricia Gonzalez und Leslie Grace in Metallic- und Silberroben. Außerdem feierten die Stars die Cut-outs in allen Variationen. Ziemlich offensiv in Person von Carmen Electra, recht dezent an der schlichten Robe Genesis Rodriguez‘ und sehr sexy an Natalie Coles Goldmarie-Hommage.

Dass es allerdings gar nicht viel Haut braucht, um positiv aufzufallen, bewiesen zwei Damen: Einerseits spielte Miss Universe mit Fake-Dekolleté, lediglich auf ein großzügiges Rückendekolleté beschränkte sich andererseits Moderatorin Ximena Navarrete. Unheimlich glamourös küren wir sie zu unserer Stilnummer eins!



keko