Party-StylingLook rich

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Stil-Alarm: vom Job direkt zur Party
Morgens mitnehmen: ein paar Schwindel erregend hohe Pumps. Passen zur Office-Hose oder auch zum Rock. Ein Paar sehr lange Lederhandschuhe. Sehen zu allem großartig aus – von Spaghettitop bis Rollkragenpulli – und versprühen eine mondäne Aura. Plus: eine kleine funkelnde Abendtasche. Ansonsten: Strumpfhosen aus, Haare hoch!

Machen den Auftritt: Schuhe
Klassisch: offene Sandalen. Oder haben Sie jemals Jade Jagger in geschlossenen Schuhen tanzen sehen? Ausnahme: Das Abendkleid ist mehrlagig und aus Chiffon. Hier sind Pumps besser, denn verzierte Sandälchen können sich leicht verheddern. Darüber hinaus: Die Farbe muss perfekt zum Kleid passen (bitte kein Kontrastprogramm!).

Understatement, nicht underdressed
Wenn man wie Jackie Kennedy nur ein schwarzes Kleid tragen und darin glänzen möchte, gilt: Dieses Kleid muss teuer sein. Es kommt auf den perfekten Schnitt an. Zweite Regel: professionelle Maniküre, Pediküre und ein Friseurbesuch vor der Party. Oder wie sagte Manolo Blahnik kürzlich: „Being well-groomed is the best style.“

Powert und putzt: Pelz
Kein Muss, aber die beste Investition: die kurze Pelzjacke. Wirkt auch zur Earnest-Sewn-Jeans superreich. Wuchtige Pelzstolen sind out, zierliche Shrugs in. Zu kurzen Cocktailkleidern: Kaschmirjäckchen. Sieht süß verfroren aus.

Die Schmuckformel
Merke: Der Wert verhält sich umgekehrt proportional zur Menge, die Sie tragen. Heißt: Ein 100000-Euro-Collier reicht. Wenn Sie Modeschmuck tragen wie Coco Chanel („Was zählt, sind nicht Karat, sondern die Illusion“), müssen Sie klotzen. Die Regel „Niemals Uhr zum Abendkleid“ ist längst passé – sofern die Uhr aus Gold oder mit Diamanten ist.