Met Gala in der StilkritikNetzstoffe, Nieten und nackte Haut

©dpa
Die Tops und Flops vom roten Teppich
Met Gala 2013

Auch nach der „Sex and the City“-Ära bleibt sie Stilvorbild und toppt sogar ihre Filmfigur Carrie Bradshaw: Sarah Jessica Parker kam zur diesjährigen Met Gala mit dem außergewähnlichsten Outfit. Sie kombinierte ein voluminöses Musterkleid von Giles mit karierten Overknee-Stiefeln aus Samt und einem goldenen Hütchen mit schwarzer Irokesen-Bürste darauf. Dieses Outfit war ihre kreative Umsetzung des Mottos „Punk: Chaos to Couture“, mit dem die gleichnamige Ausstellung im New Yorker Metropolitan Museum eröffnet wurde.

Aber auch andere Stars kamen in ausgefallenen Outfits zur „Party des Jahres“, die im Gegensatz zu sonst weniger glamourös als vielmehr, eben punkig, aussahen. Diesmal schien alles erlaubt: extrem dunkel geschminkte Augen (gesehen zum Beispiel an Ginnifer Goodwin), tiefe Einblicke (zum Beispiel bei Emma Watson, Taylor Swift und Jessica Alba), genau wie Netzstoffe. Aber bitte dezent eingesetzt! Denn trotz des ausgeflippten Themas gelten für uns die Grenzen des guten Geschmacks. So finden wir es peinlich, dass Madonna sich anzieht wie ein Teenie und ihren halben Po entblößt. Auch Miley Cyrus Netzkleid ist trotz Grunge-Trend nicht schön. Und Kim Kardashians Arm wurde von Blumen überwuchert.

Übrigens: Die auf mehrere Millionen Dollar geschätzten Einnahmen des von der US-Zeitschrift „Vogue“ und dem Mode-Imperium Chanel bezahlten Fests gehen komplett an das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums und stellen dessen Jahresbudget dar.



vs mit Material von dpa

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