Oscar 2008 Schwarz, rot und goldig

 

Was haben wir nach dem Autorenstreik sehnsüchtig auf den Glanz und das Gloria der Oscars hingefiebert. Und wurden natürlich für die Zitterpartie entschädigt: Die meisten Abendroben der 80. Gala waren eine Augenweide. Wir laden zur Stil-Kontrolle auf den roten Teppich.
Text: Melanie Gutbier
© REUTERS
Fast waren wir schon auf Roten-Teppich-Entzug, aber Hollywood ist nun mal eine Traumfabrik und bescherte seinem Vorzeige-Event, dem Oscar, natürlich ein spannendes Happy End. Ein bisschen getragen kam die Verleihung des 80. Jubiläums zwar daher. Irgendwie merkte man es der Show leider doch an, dass nicht wie sonst über Wochen eifrig auf den glamourösesten Event der Filmbranche hingearbeitet wurde. Den Looks der Nominierten, Laudatoren und sonstigen Gäste hat man den Last-Minute-Stress hingegen nur sehr selten angemerkt.

Gut, Opfer mussten auch diesmal gebracht werden, die legendäre After-Show-Party von Vanity Fair wurde jedenfalls abgesagt. Aber dafür waren die Abendkleider der Designer meist an Eleganz kaum zu übertreffen. Nur wenige Geschmacksausreißer ließen sich unter den geladenen Gästen ausmachen. Überhaupt hielten sich die Herren brav in dezentem Einheitslook zurück und überließen den Damen großzügig das Schaulaufen vor der Weltpresse.

Über den Oscartrend war man sich offensichtlich auch einig geworden: Neben klassischem Schwarz, hatten sich viele Schauspielerinnen für aufregendes Rot entschieden.

Und neben Corsagenkleidern waren vor allem die asymmetrischen Oberteile zahlreich vertreten. Wir präsentieren die schönsten Roben in den Bildergalerien und zeigen, wer leider doch zu wenig Bedenkzeit für die passende Garderobe hatte.
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