Nein, wie peinlich Was wir insgeheim lieben
Wir müssen Ihnen etwas gestehen: Wir sind gar nicht cool. Insgeheim lieben wir Wham!, David Hasselhoff und „Verliebt in Berlin“. Sagen Sie es bitte nicht weiter!
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Ab und zu brauchen wir eine ordentliche Dosis schlechten Geschmack. Amerikanisch nennt sich dieses Verlangen „guilty pleasure“ – peinliches Vergnügen. Guilty pleasures sind kitschig, absolut uncool, man würde sich nur unter Androhung chinesischer Tröpfchenfolter zu ihnen bekennen. Oder wenn man gerade darüber schreiben muss. Alkoholische Mixgetränke aus Dosen, Musik von den No Angels und erst recht von den Spice Girls, „Exclusiv Weekend“ und momentan besonders die Telenovela „Verliebt in Berlin“. Man weiß, dass es falsch ist, aber man liebt es trotzdem, ganz unironisch und vollen Herzens. Und jetzt entschuldigen Sie uns bitte. Im Radio läuft Sarah Connors „From Zero to Hero“. Da müssen wir mitsingen.
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