Reiche FreundeIm Restaurant

Ordern Sie im Restaurant nicht das Teuerste. Das Zweitteuerste tut es auch. Wenn es ums Bezahlen geht, ist ein bisschen Widerstand angemessen, aber nicht so sehr, dass es von der Großzügigkeit des Einladenden ablenkt.

Derjenige, der als Erster angeboten hat zu zahlen, sollte am Ende auch zahlen dürfen. Schwieriger wird es, wenn Sie mit einem habituellen Gourmet essen, der davon ausgeht, dass hinterher die Rechnung geteilt wird. Es ist nicht einzusehen, warum Sie, die einen grünen Salat und eine Bionade hatten, für das halbe Dutzend Austern, das Filet Wellington, die drei Glas Jahrgangschampagner und das Mangoparfait an Zitronengrasvelouté (von dem Sie nicht mal einen winzigen Löffel abgekriegt haben) mitbezahlen sollten.

Seien Sie schnell, schnappen Sie sich die Rechnung und sagen Sie lässig: „Ich glaube, für mich kommen 13 Euro zusammen.“ Und legen 15 hin.