Stilkritik SAG Awards 2013Kurzhaar-Schönheit und Cellulite-Alarm

von AMICA Online Redakteurin
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19th Annual Screen Actors Guild Awards - Red Carpet

Es ist das Warm-up für die große Verleihung der Academy Awards in Hollywood: Nach den Golden Globes 2013 - Zeigt her, eure Dessous, Beine und Rücken! und den Stilkritik Critics’ Choice Awards 2013 - Transparenz-Debakel und Dekolleté-Gucklöcher gingen nun auch die Preise der amerikanischen Schauspielvereinigung Screen Actors Guild an die besten Schauspieler und Filme des vergangenen Jahres. Den Hauptpreis auf dem Weg zum Oscar gewann Ben Afflecks Film „Argo“. Wenige Stunden zuvor hatte bereits Hollywoods mächtiger Produzentenverband PGA den Politthriller zum besten Film des Jahres gekürt. Damit steigen die Oscar-Chancen für „Argo“ weiter. Schon bei den Golden Globes hatte der Film abgesahnt, unter anderem die Trophäen für das beste Filmdrama und die beste Regie.

In die Oscarnacht am 24. Februar zieht der Thriller über das Geiseldrama 1980 im Iran mit sieben Nominierungen. Aussicht auf einen Regie-Oscar hat er überraschenderweise nicht. Die Oscar-Jury überging Affleck, der nicht nur die Regie führt, sondern auch die Rolle eines CIA-Agenten spielt.

Den Preis für den besten männlichen Hauptdarsteller verlieh die SAG in Los Angeles an Afflecks Kollegen Daniel Day-Lewis für seine Rolle in Steven Spielbergs Historiendrama „Lincoln“. Jennifer Lawrence kam als junge Witwe in der romantischen Komödie „Silver Linings Playbook“ zu SAG-Ehren. Die Preise für die besten Nebenrolle gingen an Anne Hathaway in dem Filmmusical „Les Misérables“ und an Tommy Lee Jones in „Lincoln“. US-Schauspieler und Entertainer Dick van Dyke, 87, wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Ehre gebührte auch einigen Stars auf dem roten Teppich für ihre Kleiderwahl. Wie einem Märchenfilm entsprungen wirkte Ellie Kemper in Reem Acra, an Amanda Seyfrieds Beinen fielen Stoffkaskaden von Zac Posen hinab und Marion Cotillard machte uns ein Modegeschenk in Dior. Einen gewöhnungsbedürftigen Fetisch-Look hingegen präsentierte Julie Bowen in ihrer langen Lederrobe. Und bei Maria Menounos ereignete sich ein Red-Carpet-Fauxpas zum Fremdschämen: Das aufregende Rückendekolleté konnte nämlich nur kurzzeitig davon ablenken, dass sich unter dem dünnen Stoff ihres Kleides Cellulite abzeichnete.

Die wichtigsten Preisträger im Überblick:

  • Bester Film: „Argo“ (Ben Affleck)
  • Beste Hauptdarstellerin: Jennifer Lawrence („Silver Linings“)
  • Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis („Lincoln“)
  • Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway („Les Misérables“)
  • Bester Nebendarsteller: Tommy Lee Jones („Lincoln“)
  • Bestes Schauspielensemble: „Argo“
  • Bester Schauspieler in einer Comedy-Serie: Alec Baldwin („30 Rock“)
  • Beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie: Tina Fey („30 Rock“)
  • Bestes Schauspielensemble in einer Comedy-Serie: („Modern Family“)
  • Bester Schauspieler in einer Dramaserie: Bryan Cranston („Breaking Bad“)
  • Beste Schauspielerin in einer Dramaserie: Claire Danes („Homeland“)
  • Lebenswerk: Dick Van Dyke

Quelle: Mit Material von dpa
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