Stil-Kontrolle bei den VMAsBeinschlitze, ein Sex-Tanz und Dessous-Blitzer

© REUTERS
Der Auftritt ist legendär: Auf der Bühne der VMAs küssten sich Madonna und Britney Spears 2003 in knappen Brautkleidern - und sorgten für jede Menge Gesprächsstoff! So einen skandalösen Moment gab es bei der Verleihung der MTV Video Music Awards dieses Jahr nicht. Dafür wird wohl Miley Cyrus´Auftritt als einer der peinlichsten der VMA´s in die Geschichte eingehen. Und das nicht allein wegen ihrer merkwürdigen 90er-Jahre-Haar-Hörner. In knapper, nude-farbener Unterwäsche hüpfte sie während ihrer Performance mit Robin Thicke über die Bühne und räkelte sich lasziv vor dem Sänger. Ein wahrer Sex-Tanz!

Da legte Justin Timberlake einen weitaus stilvolleren und gelungeneren Auftritt hin. Während seines 20 minütigen Medleys aus Songs wie "Cry Me A River" und "Sexy Back" kamen seine früheren`N Sync Kollegen auf die Bühne und sangen gemeinsam mit dem Solokünstler alte Hits wie "Girlfriend" und "Bye Bye Bye". Der Auftritt der ehemaligen Boyband war zwar nur kurz, sorgte aber für jede Menge Jubel bei den Fans.

Die Tops und Flops des Abends
Das Comeback des Abends feierte Lady Gaga - natürlich mal wieder mit sehr ausgeklügelten Outfits. Zwar gab es dieses Jahr kein Fleisch-Kleid, dafür sang sie ihren neuen Song "Applause" in einem ultraknappen "Meerjungfrauen"- Bikini aus Muscheln und mit wechselnden Perücken.

Preise gab es gestern Abend wieder für die üblichen Verdächtigen: Justin Timberlake durfte für "Mirrors" den Award für das beste Video des Jahres in Empfang nehmen und auch Stars wie Taylor Swift, Selena Gomez und Bruno Mars wurden mit einem "Moonman" geehrt. Den Award für den besten Sommerhit erhielt die britisch-irische Band One Direction. Würdevoll war der Auftritt von Macklemore & Ryan Lewis featuring Mary Lambert. Sie gewannen mit dem Song "Same Love" den Preis für "Best Video with a Social Message". In dem Song, der dann auch live performt wurde, geht es um die Gleichberechtigung von Homosexuellen.

Einen Award für das beste Outfit hätte sich Taylor Swift verdient. Obwohl sie in ihrer dunkelblauen, tief dekolletierten Robe extrem dünn wirkte. Ihr Kleid gefällt jedoch besser als das Atelier-Versace-Dress von Selena Gomez, das vorne wie aufgerissen wirkte und einen Blick auf sexy Dessous freigab. Extrem hohe Beinschlitze, Transparenz, Bauchfrei-Tops - die Stars geizten sowieso nicht mit Reizen. !



mz
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