In der StilkritikBlutleer geisterte Emma Watson zur Premiere

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Wir sind ent-geistert! Dass Emma Watson im neuen „Twilight“-Film oder einem anderen Gruselstreifen mitspielt, wussten wir gar nicht. Mit ihrem Geister-Look zur Premiere „The Perks Of Being A Wallflower” („Vielleicht lieber morgen“) in Hollywood hat die Schauspielerin uns jedenfalls ziemlich erschreckt. Ihr zartes Kleid mit Layerings macht sich im gleichen Ton wie ihre Alabasterhaut unsichtbar. Der strenge Sleek-Look und die blutroten Lippen dazu lassen Emma Watson wahrlich gespenstisch erscheinen. Oder ausgesaugt von einem Vampir.

Welcher Mode-Geist der Schönen zu diesem Outfit geraten hat, ist uns unverständlich. Schließlich hat Emma Watson unzählige Male bewiesen, dass sie – gereift von der süßen Hermine-Darstellerin in „Harry Potter“ zur jungen Dame – zauberhaft in Roben von Oscar de la Renta, Alexander McQueen oder Burberry Prorsum über die roten Teppiche schweben kann. Eigentlich lieben wir die Britin für ihren Stil: erwachsen, keineswegs damenhaft, verspielt, aber nicht kindlich. Noch dazu bewundern wir sie für ihren Mut die Haare nach den Dreharbeiten zu „Harry Potter“-Saga raspelkurz zu schneiden. Mit dem Pixie-Cut unterstrich Watson ihre Schönheit zusätzlich. Stars wie Rihanna und Anne Hathaway tragen jetzt ebenfalls die Kurzhaarfrisur.

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Kurz abhandengekommen ist Emma Watson offensichtlich ihr sicheres Händchen für umwerfende Red-Carpet-Looks. Für die London-Premiere des Films trug sie eine merkwürdige Bustierkleid-Hosen-Kombination. Schade, dass bei der Wahl für den Auftritt in den USA eine Geisterhand im Spiel war, die keinesfalls wollte, dass noch irgendetwas von ihrer Figur zu sehen ist.

Oder hatte gar ein Vampir ihr Stilgefühl ausgesaugt? Wir machen uns auf die Jagd nach ihm und hoffen, dass sich Emma Watson schnell wieder von seinem Biss erholt. Im Sinne des Films – „Vielleicht lieber morgen“ schon.

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