Katy Perry in der StilkritikFrisch gepresst

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Cut-outs, diese kleinen Ausschnitte im Stoff: eine gute Idee, da sehr stylisch. Zu viele Cut-outs an den falschen Stellen: keine gute Idee, da billig. Den jüngsten Beweis für diese Art Mode-Fauxpas lieferte Katy Perry. Zur Brasilien-Premiere ihres Dokumentarfilms „Katy Perry: Part of Me“ trug sie nämlich ein zitronengelbes Cocktailkleid aus der Herbst-Winter-Kollektion 2012/2013 von Versus und sah darin überhaupt nicht vorteilhaft aus.

Am Bauch warf das Kleid hässliche Falten, die optisch auftragen. Die diagonal verlaufende Naht am Unterleib lenkt zudem Aufmerksamkeit auf diese Zone und lässt Wölbungen entstehen, die eigentlich gar nicht da sind.

Doch diese optischen Fehler könnten wir verzeihen.

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Viel schlimmer sind die rautenförmigen Cut-outs an ihrem Dekolleté. Der freie Blick auf Perrys Weiblichkeit offenbart mehr als nötig und ihre Brust wirkt auch wegen der Puffärmel gigantisch. Weil das Versus-Kleid zudem – vor allem am Oberkörper – etwas eng sitzt, sieht ihre Oberweite darin wie gepresst aus. Wenigstens bietet das ein bisschen Halt, denn den BH hat Katy Perry an diesem Tag offensichtlich daheim gelassen.

Zu viel Dekolleté zu zeigen, hat wenig Stil. Uns gefällt die Sängerin viel besser in hellen, bodenlangen Roben, wie bei den Grammy Awards 2012 - Große Emotionen und Unterwäsche-Blitzer. Und wenn sie überhaupt nicht auf Cut-outs verzichten will: am besten kommen sie an der Schulter zur Geltung. Hier wirkt hervorblitzende Haut sehr verführerisch, nicht billig.

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Dilemmata  |  12.10.2012 10:55
Wunderbar
Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen

Jöörgen  |  21.09.2012 19:17
Sieh ist heiß
Sie sieht richtig gut aus in diesem Kleid Leude!!! ÜBELST EROTISCH -WAAAAAAAAAAAAHHHH!!!!

gesichtswurst  |  19.09.2012 14:35
Katy darf alles.
Im Gegensatz zu vertrockneten Schrullen wie Madonna oder den Brechreiz herausforderden "Damen" a la Gaga ist Katy eine Frau. Und was für eine. Katy, lass krachen.

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