Sexy oder peinlich?Diane Kruger lässt den Schlüpfer blitzen

Auf dem roten Teppich war noch alles gut. In einem glamourösen, türkisfarbenen Glitzerkleid mit transparenten Einsätzen posierte Diane Kruger beim Europäischen Filmpreis in Berlin für die Fotografen. Glamourös sah sie in der Valentino-Kreation aus, edel, elegant, kurz: Ganz so, wie wir die schöne Schauspielerin eben kennen. Doch irgendwie schien sich die Schauspielerin nicht so ganz wohl zu fühlen, hielt auf vielen Bildern krampfhaft ihre Tasche auf Hüfthöhe umklammert. Warum? In der Festhalle angekommen offenbarte das ungünstige Licht den Grund: Krugers Transparentkleid bot freie Sicht auf ihr schwarzes Höschen.

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Lieber mal dezent die Tasche vor den Schritt halten.
Sexy oder gar verrucht kam der Schlüpfer-Blitzer aber leider nicht rüber. Das schwarze Ding wirkte eher wie eine unschöne Oma-Buchse. Das geht doch besser, liebe Diane! Für Transparentkleider gibt es spezielle, knappe Wäsche, die als solche unterm Kleid kaum zu erkennen ist. Und wenn man sich schon für einen wohlkalkulierten Wäscheblitzer entscheidet, um mal wieder in den Schlagzeilen zu landen, dann sollte man doch wenigstens auf ein sexy Spitzenteil setzen. Doch beides schien Kruger bei ihrem Berlin-Trip gerade nicht im Köfferchen zu haben. Und so reiht sie sich also ein, in die schier endlos lange Liste weiblicher Stars und Sternchen, die an dem aktuellen Transparentrend grandios gescheitert sind.

Absicht wollen wir der 37-Jährigen aber gar nicht unterstellen. Wahrscheinlich war ihr einfach nicht bewusst, dass ungünstiges Licht ihre Unterbuchse so in den Mittelpunkt rücken würde. Und irgendwie wollen kalkulierte Höschenblitzer à la Paris Hilton und Lindsay Lohan auch gar nicht zum Kühle-Blonde-Image des Ex-Models passen, das selbst bei den erotischsten Shootings noch stilvoll und elegant aussieht. Wir gehen also von einem peinlichen, aber unbewussten Style-Patzer aus.

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Keine Spur von schwarzem Höschen: das Kleid auf den Laufsteg von Valentino
Einen Stylisten, der sich vor dem Höschen-Fauxpas hätte bewahren können, soll Kruger übrigens nicht beschäftigen. Und auch von ihrem Langzeitfreund Joshua Jackson fehlte jede Spur. War also schlicht niemand zur Stelle, der Kruger auf ihren in die Freiheit drängenden Oma-Schlüpfer hätte hinweisen können? Wahrscheinlich. Ein zweite Meinung sollte man eben auch in Style-Fragen immer einholen. Doch ein Gutes hatte der Look auf jeden Fall: Von der Hüfte aufwärts sah Kruger einfach fabelhaft aus, die Brüste blieben dezent bedeckt. Das ist mehr, als viele ihrer zeigefreudigen Kolleginnen in Transparenz-Kleidern von sich behaupten können. Irgendwie auch mal ganz erfrischend!