Stoff ausgegangen, liebe Sunny Leone? Schauspielerin blamiert sich im Halbnackt-Kleid

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Egal, wie man es dreht und wendet: Sunny Leones Premieren-Kleid bleibt sonderbar.
Von vorne pfui, von hinten ... äh ... auch pfui. Bollywood-Star Sunny Leone trug zur Premiere des Films „Jackpot“ ein Outfit aus der Textil-Hölle. Dabei sollte es eigentlich ultra-erotisch sein. Ein Vorhaben, das nach hinten losging. Obwohl das Kleid kaum etwas der Fantasie überließ, zeigte die ehemalige Pornodarstellerin zu viel Stoff. Denn die Vorderseite aus glänzendem Billig-Material war noch schlimmer als die transparent mehr schlecht als recht verhüllte Rückseite. Sunny Leone trug also ein Kleid, das sich irgendwo zwischen Eisprinzessin und Erwachsenenfilm bewegte. Und bewies damit mal wieder: Sexy muss nicht zwangsläufig auch stylisch sein.

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Sie strahlt, er grummelt: Vielleicht gefiel Shah Rukh Khan das Kleid von Sunny Leone auch nicht.
Dabei kann man mit einer schwarzen Robe und transparenten Einsätzen eigentlich gar nicht so viel falsch machen. Beides liegt total im Trend. Aber irgendwie hat der Designer zu viel in diesen Entwurf gepackt: Schlitze, Riesenausschnitt, transparente Rückseite, nackte Haut, Bein, Rücken, Busen, Po und dann dieser komische Glanzstoff... da weiß man ja gar nicht mehr, wo man zuerst hingucken soll. So schien es auch Schauspielkollege Shah Rukh Khan zu gehen, der neben der eigentlich hübschen kanadisch-indischen Actrice ein ziemlich verkniffenes Gesicht machte. Der mochte die Kombi aus Billig-Stoff und nackter Haut wohl auch nicht.

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Viel Haut und trotzdem stilvoller: Bei der Fashion Week in Mumbai bewies Sunny, dass sie auch anders kann.
Dabei wollte Sunny Leone nach ihrer Porno-Karriere durch die Rolle in dem neuen Film endlich auch als seriöse Schauspielerin ernst genommen werden. „‘Jackpot’ ist ein Film mit einer starken Geschichte. Für mich geht es in diesem Film nicht darum, sexy zu sein“, sagte sie über die Dreharbeiten. „Hoffentlich wird mein Schauspieltalent mehr anerkannt und das Publikum sieht eine andere Seite von mir.“

Bei der Filmpremiere haben wir nun eine andere Seite von ihr gesehen: ihre Kehrseite. Und auch der Film selbst ist vollgepackt mit heißen und intimen Szenen der Schönen. Ein wenig scheint Sunny Leone also doch noch an ihrem Image als Sexbombe zu hängen. Und das ist auch völlig in Ordnung. Bei dem knackigen Körper darf sie auch in Zukunft gerne viel Haut zeigen. Sie sollte sich eher um die Körperstellen Gedanken machen, an denen Stoff vorhanden ist. Wäre schön, wenn die in Zukunft ein bisschen weniger nach der Supermarkt-Abteilung für Karnevalskostüme aussehen würden.