Winona Ryder Oh, Mann!

07.12.2010

 

Manchmal gehen androgyne Looks richtig in die Hose: Wie hier bei Winona Ryder. Schnitt und Kombi-Partner ihres Hosenanzuges sind alles andere als herrlich.
Text: Veronika Schaller
Wenn wir an Hosenanzüge denken, denken wir an Yves Saint Laurents Revolution in den 60ern. An scharfe Schnitte. An subtile Verführung und Power-Frauen.

Dann sehen wir Winona Ryder bei der Premiere von „Black Swan“ in New York. Und alle starken Bilder verschwimmen zu einem langweiligen Grau.

Ihre Givenchy-Smokingjacke (Resort Collection 2011) hatte am goßen und sehr schmalen Model noch cool und genau richtig ausgesehen. An der Schauspielerin wirkte sie jedoch viel zu groß. Besonders die überlangen Ärmel stören uns.

Das gleiche Problem bei der Hose: Auch sie wirkte am langbeinigen Model trendy, dank Knöchellänge. Bei Winona Ryder bringt uns der ausgestellte Schnitt zum Gähnen. Vor allem in Kombination mit „Ach-wie-bequem-und-praktisch-Schuhen“.
© REUTERS
Auch der Rest des Stylings geht gegen einschläfernde Katastrophe. Zu lockerer Weite auch noch hochgeschlossen? Und dann in Schwarz? Da kann auch kein Schmuck mehr helfen. Sorry!

Damit Sie sich trotzdem noch an ein androgynes Styling trauen, hier noch ein gutes Gegenbeispiel von „Gossip Girl“ Leighton Meester. Sie paarte knöchellange Bügelfaltenhose, weißes Hemd (lässig: offener Knopf oben) und Blazer zu Satin-Pumps.

So wirkt sogar die Krawatte feminin-sexy!
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