Stilkritik zur Miami Beach PartyPeinliche Liliana Matthäus trifft edle Dita von Teese

Die Tops und Flops
amfAR Inspiration Miami Beach Party

Ganz im Stillen hat die Versteigerung der zeitgenössischen Kunstwerke für den Kampf gegen Aids stattgefunden. Umso lauter war dagegen die amfAR-Party zu diesem Anlass im Soho Beach House. Auf der Kunstmesse Art Basel Miami Beach feierten Stars wie Dita von Teese zu den wummernden Beats von DJ-Sets von Mia Moretti und DJ Kiss.

Dita von Teese trug eine edle Neckholder-Robe von Jenny Packham in Himmelblau, die ihre Kurven betonte. Ähnliche Figur-hervorhebende Versuche startete auch Liliana Matthäus. Allerdings mit weniger Klasse. Das Model trug eine rote Kreation mit besticktem Oberteil, das jede Menge Freiräume bot. Freiräume, die den Blick auf nackte Haut freigaben. Zu viel nackte Haut. Der nächste peinliche Versuch der Ex-Fußballer-Gattin sich ins Rampenlicht zu bringen. Gerade ist die von Lothar Matthäus Geschiedene ausgezogen, um zu verkünden, dass ihr bekannter Nachname nichts mit ihrem Weg ins Jetset-Leben zu tun hat.

In „Bunte“ sagte das 24-jährige Model: „Es gibt viele Frauen, die mit bekannten Männern zusammen waren. Meine Kontakte haben aber nichts mit meinem Nachnamen zu tun. Oder glauben Sie, einen Leonardo DiCaprio interessiert es, mit wem ich mal zusammen war?“ Ganz nebenbei zählt sie zu ihren Bekannten Hotelerbin Paris Hilton oder Rapper Kanye West. Wenn sie als „arrogante Schnepfe“ hingestellt werde, sei sie darüber ebenso verärgert wie darüber, wenn andere behaupten, sie müsse nicht arbeiten. Matthäus weiter: „Dabei habe ich mein ganzes Leben gearbeitet und wollte immer unabhängig von einem Mann sein.“

Den Männern auf der „amfAR Inspiration Miami Beach Party“ boten sich jedenfalls weitaus attraktivere Anblicke. Beispielsweise in Gestalt des Models Elle Evans, die eine zart bedruckte Seidenbluse zum Kurzblazer kombinierte oder Schauspielerin Stephanie March, die im geblümten Playsuit Frühlingsstimmung ausstrahlte.

Im cremefarbenen Vintage-Anzug kam Fotograf Ryan McGinley, der bereits Videos für das englische Label Pringle of Scotland gedreht hat. Zu Werken von Robert Rauschenberg oder Cindy Sherman, hatte er eine Kollage gespendet, die er der „New York Times“ folgendermaßen beschrieb: „Es ist ein See von nackten Menschen – wie eine tanzende Menschentraube oder ein Tornado."

Google-Anzeigen
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar