Heißblütige Italiener und stolze SpanierFlirten in der Landessprache: So geht's richtig!

Japan – Vorsicht geboten

So offen wie die Südländer sind, so zurückhaltend sind die Japaner. Hier ist viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt, wenn Sie tatsächlich auf einen Flirt aus sind.

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Verhalten Sie sich stets höflich und seien Sie vorsichtig: Körperkontakt wie Umarmungen sind hierzulande nicht gerne gesehen. Achten Sie auch auf die Körpersprache Ihres Gegenübers und denken Sie daran, dass Japaner sehr indirekt sind.

Gibt Ihnen ein Japaner keine Antwort auf eine Frage und lächelt dabei schüchtern, bedeutet das wahrscheinlich ein „Nein“. Stellen Sie also keine indiskreten oder persönlichen Fragen, denn diese wird der Japaner nie direkt beantworten und vor allem nicht gutheißen.

Amerika – Romanze im Supermarkt

Nirgends kommen Sie wahrscheinlich so schnell ins Gespräch wie in den USA. Egal ob im Supermarkt, auf der Straße oder am Strand – die Amerikaner sind die Meister des Smalltalks und immer für eine kurze Unterhaltung zu haben. Besonders beliebt sind hier selbstbewusste Frauen. Trauen Sie sich also ruhig, amerikanische Männer direkt anzusprechen und den ersten Schritt zu wagen.

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Lockerheit und Humor sind dabei im Gespräch von Vorteil. Erschrecken Sie nicht, wenn der Amerikaner Ihnen gleich private Details erzählt, das ist hier ganz normal. Für Männer gilt: Ja, die Amerikanerinnen sind locker und immer für ein Gespräch offen.

Aber nur weil sie mit Ihnen quatscht, heißt es noch lange nicht, dass sie auch wirklich Interesse an Ihnen hat. Deshalb sollten Sie Ihr Gegenüber am besten ganz direkt zu einem Date einladen. Das ist dort üblich und macht ihr klar, was Ihre Absichten sind.

Griechenland – Ja oder nein?

In Griechenland gehört der Flirt fast schon zur Gastfreundschaft – zumindest bei den griechischen Männern. Blonde Frauen sind hier übrigens besonders gerne gesehen und werden noch mehr mit Komplimenten umworben, als dunkelhaarige Touristinnen.

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Ausländische Männer haben es dagegen deutlich schwerer, bei einer Griechin zu landen. Vor allem in abgelegenen Regionen übt die griechisch-orthodoxe Kirche noch starken Einfluss aus. Da sollten Sie sich besser nicht mit dem Bruder Ihrer Angebeteten anlegen!

Hier noch ein kleiner Tipp, der hilfreich sein könnte: Das Zurückwerfen des Kopfes heißt in Griechenland Nein. Sagt ein Grieche dagegen „Nä“ zu Ihnen, dann meint er tatsächlich „Ja“.

Tunesien – Blickkontakt tabu!

Wenn Sie blondes Haar oder einen hellen Teint haben, werden Sie in Tunesien nie lang allein dastehen, wenn Sie nach dem Weg suchen oder die Aussicht genießen. Allerdings kann das Verhalten der tunesischen Männer auch schnell als aufdringlich empfunden werden.

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Wenn Sie kein Interesse haben, sollten Sie dem Mann also besser nicht direkt in die Augen schauen und auf dezente Kleidung achten.

Als ausländischer Mann werden Sie es bei Tunesierinnen schwer haben. Vor allem aber ist hier Vorsicht geboten, weil es sogar schon Ärger geben kann, wenn Sie einer unverschleierten Frau in die Augen sehen. Also meiden Sie lieber Blickkontakt und konzentrieren Sie sich beim Flirten doch einfach auf die anderen Touristinnen.

Brasilien – Flirten im Land der Samba

Samba, Karneval, Copacabana, ausgelassene Menschen und viel nackte Haut – das verbinden wir mit Brasilien. Da könnte man fast meinen, es sei das Paradies für Urlaubsflirts. Doch Brasilien ist ein sehr katholisches Land und das spiegelt sich auch im Flirtverhalten der Einheimischen wider. Das Alltagsleben in Brasilien ist zwar voller erotischer Signale, doch diese sollten Sie nicht unbedingt als direkte Aufforderung zur Anmache interpretieren.

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Wer das nicht versteht, gilt hierzulande als primitiv und verhält sich in den Augen der Brasilianer daneben. Nähern Sie sich Ihrem Gegenüber also erst vorsichtig an und achten Sie auf Ihre Augen und Körpersprache. Was Sie sagen ist dabei gar nicht so wichtig.

Als Frau können Sie einen Brasilianer ruhig mal bitten, Ihnen ein paar Samba-Schritte beizubringen. Wundern Sie sich aber nicht, wenn er das mit viel Körperkontakt macht. Männer sollten nicht versuchen, den brasilianischen Männern Konkurrenz zu machen: Hier sind sanfte Annäherungen gefragt.

In welchem Bikini Sie die Männer am Strand begeistern, zeigt Ihnen Lena Gercke im Video:
Video / 0:29 Min. / PR

Was wir diesen Sommer am Strand tragen? Lena Gercke schlägt vor: korallfarbene Einteiler, Bandeau-Bikinis mit meerblauen Streifen und Bademode mit Metallic-Applikationen. Strandfeeling im Video!


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