Heißblütige Italiener und stolze SpanierSo klappt’s mit dem Urlaubsflirt

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Heiße Tage und noch heißere Nächte – so kontaktfreudig und ungehemmt wie im Urlaub sind wir sonst selten. Ob es nun am Wetter oder am erhöhten Alkoholkonsum liegt, in der Ferne lässt es sich deutlich leichter flirten. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten. Denn auf deutschem Terrain kennen Sie sich vielleicht aus, doch in jedem Land gelten andere Regeln.

Also sollten Sie sich lieber mit dem landesüblichen Flirtverhalten vertraut machen, bevor Sie einen Korb kassieren oder gar ernstere Probleme bekommen. Mit diesen Tipps steht dem prickelnden Urlaubsflirt nichts mehr im Weg.

Frankreich – Oh là là!

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Der Begriff Flirt kommt nicht umsonst vom französischen „conter fleurette“, was soviel heißt wie einer Frau den Hof machen. Im Land der Liebe gilt Flirten nämlich regelrecht als Nationalsport und Komplimente gehören einfach zum guten Ton. Deshalb wird hier auch nicht lang um den heißen Brei geredet, sondern schnell die Initiative ergriffen.

Frauen sollten sich also nicht wundern, wenn selbst der Kellner sich ein Kompliment über ihre Beine nicht verkneifen kann. Nehmen Sie die Flirt-Offensiven der französischen Männer dennoch nicht zu ernst und bleiben Sie gelassen. Und keine Sorge – wenn es Ihnen zu schnell geht, müssen Sie nur dezent ablehnend reagieren. Das wird in der Regel sehr schnell verstanden und akzeptiert.

Wer es auf eine französische Frau abgesehen hat, sollte sich den einheimischen Männern anpassen und mit Komplimenten nicht sparen. Lassen Sie Ihren Charme spielen und bauen Sie doch ein paar Schmeicheleien über die französische Küche und Kultur ein. Und vergessen Sie nicht: In Frankreich sind getrennte Rechnungen eher unüblich. Zeigen Sie sich also ruhig spendabel und laden Sie Ihre Auserwählte ein.

Italien – Südländisches Temperament

Die Italiener gelten als heißblütig und temperamentvoll – und genau so flirten sie auch. Wenn Sie also als Frau die Straße überqueren und angehupt werden, dann liegt das nicht daran, dass Sie verkehrswidrig handeln. Dann haben Sie gerade einfach auf italienische Art ein Kompliment bekommen.

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Auch heiße Blicke werden einem als Frau nicht selten auf der Straße zugeworfen. Da reicht es, wenn Sie nett zurücklächeln und schon steht einem harmlosen Urlaubsflirt nichts mehr im Weg. Wenn Sie einem italienischen Mann allerdings eine Abfuhr erteilen wollen, sollten Sie sensibel sein. Denn Italiener sind sehr stolz und reagieren schnell mal beleidigt.

Für männliche Touristen gilt: Versuchen Sie nicht, sich den italienischen Männern anzupassen. Bei Italienerinnen punkten Sie mehr durch Ihre Intelligenz. Besonders beeindrucken Sie sie mit ein paar Italienisch-Kenntnissen. Die könnten Ihnen sowieso von Vorteil sein, da Italienerinnen in der Regel keine Englisch-Genies sind…

Spanien – Flirten wie beim Stierkampf

Jagen und gejagt werden – so lautet das Flirt-Motto der Spanier. Ausschlaggebend ist zu Beginn ein gepflegtes Auftreten, da Spanier sehr auf Äußerlichkeiten achten. Erst nach umfassender Begutachtung und intensivem Blickkontakt kommt es dann zum Gespräch. Der stolze Spanier bevorzugt Frauen mit starkem Charakter, die auch mal den ersten Schritt auf den Mann wagen. Und dann geht es schnell auf Tuchfühlung, denn Körperkontakt ist hier quasi selbstverständlich.

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Erschrecken Sie also nicht, wenn er gleich den Arm um Ihre Schulter legt – das ist für ihn ganz normal. Für Männer, die ein Auge auf eine Spanierin geworfen haben gilt: Spanierinnen haben einen starken Charakter und stehen nicht auf plumpe Anmachsprüche.

Fangen Sie also mit Blickkontakt an, dann merken Sie schnell, ob sie interessiert ist. Wenn dem so ist, dann sollten Sie nicht zu lange zögern und einfach selbstbewusst den ersten Schritt machen.

England – Umgarnen mit Manieren

An einem gesunden Selbstbewusstsein fehlt es den Briten nicht, aber was das Flirten angeht sind sie erstaunlich zurückhaltend. Hier müssen Sie also die Initiative ergreifen, wenn Sie keine Ewigkeit lang warten wollen.

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Vergessen Sie beim Flirten nicht Ihre Manieren, denn in England wird Höflichkeit noch groß geschrieben. Als Gesprächsthema bietet sich alles rund um die Queen, Rugby und Tee an.

Erwähnen Sie dabei nichts Negatives über das Königreich, sonst sind Sie höchstwahrscheinlich unten durch. Und denken Sie daran: Lachen Sie einfach mit, auch wenn Sie die Witze Ihres Gegenübers nicht immer verstehen – das liegt höchstwahrscheinlich nicht an Ihnen.

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