No-gos: So besser nicht!Neun goldene Regeln für ultimativen Festival-Spaß

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Zwei bis vier Tage Spaß, Dauerparty und natürlich jede Menge Kultur - so sollte das perfekte Festival sein. Doch irgendwie gibt es sie immer, diese unangenehmen Zeitgenossen, die selbst den geduldigsten Festival-Besucher zum wutschnaubenden Zeltplatz-Grummler machen. Damit sind jetzt bei weitem nicht die Alkohol-Leichen gemeint, die friedlich schlummernd auf der Rasenfläche liegen. Und auch nicht die schrägen Modevögel, die mit quietschbunten Outfits fast schon ein bisschen von der Musik ablenken.

Doch womit kann man sonst in der Welt der „Helga“-brüllenden Musikfans, der Pogo-Tänzer und der Flunkyball-Helden so richtig anecken? AMICA Online verrät es Ihnen. Hier sind die neun schlimmsten No-gos für Glastonbury und Coachella, für Rock am Ring, Juicy Beats, das Traumzeit-Festival und Wacken - kurz für alle coolen Festivals dieser Welt.

[kein Linktext vorhanden]1. Schuh-Schreck: Matsch, Staub, zusammengetrampelter Rasen - dieser Bodenstruktur muss sich ein durchschnittlicher Festivalbesucher-Fuß in der Regel stellen. Gummistiefel, derbe Boots oder Chucks sind das richtige Schuhwerk dafür. Der gemeine Flip Flop allerdings ist es nicht.

Im Gedränge gehen Flip Flops zu schnell verloren, die dünnen Bändchen reißen beim langen Fußmarsch vom Zeltplatz zu den Bühnen und ungewaschene Dreckfüße will nun wirklich keiner sehen. Und mal ehrlich: Möchten Sie, dass Ihnen der zwei Zentner schwere Metall-Fan im Eifer des Musik-Gefechts auf die nackten Flip-Flop-Füße springt?

2. Wurf-Wahnsinn: Die Backstreet Boys bekamen früher ganze Lastwagen-Ladungen an Teddy-Bären, bei Justin Bieber landet schon mal ein Spitzen-BH auf der Bühne. Festival-Coolness strahlt beides nicht aus. Wenn Sie schon ein Plüschtier mit dabei haben müssen, dann sollten Sie es ganz tief in Ihrem Zelt vergraben. Bloß nicht auf die Bühne werfen! Das Gleiche gilt für getragene und ungetragene Damenschlüpfer. Ihre Lieblingsband hat vermutlich nicht wirklich eine Verwendung dafür.

3. Beauty-Blues: Coole Flechtfrisuren, lässige Hippie-Outfits - ein lässiges Festival-Styling ist Pflicht. Wobei die Betonung auf „lässig“ liegt. Endlose Schminkorgien im Duschbereich oder Zelt sind leider ein No-go. Ein zugekleistertes Gesicht passt einfach nicht zum coolen Outdoor-Feeling. Zwischen Unausgeschlafenen und Ungeschminkten fällt ein perfekter Lidstrich nur unangenehm unentspannt auf.

4. Helga-Heuchler: Warum brüllen die hier eigentlich alle „Helga“? Das nicht zu wissen, ist schon das erste No-go. Denn „Helga“ ist der Running Gag auf den Festivals der Republik. Irgendwann - bevorzugt zur Nachtzeit - schallt es den Frauennamen garantiert halbverzweifelt über den Zeltplatz und aus unzähligen Kehlen anderer Festivalbesucher wieder zurück.

Woher der seltsame Brauch stammt, ob tatsächlich mal eine Helga verloren ging oder das Ganze mit einem wütenden Streit um eine Dose Ravioli zu tun hat, ist umstritten. Der schlimmste Helga-Fehler, den Sie machen können, allerdings steht fest: Den Ausruf mit einem gemeinen „Helga ist tot“ zu beantworten, geht gar nicht. Auch das machen nämlich einige Festival-Spaßverderber - und zu denen wollen Sie doch nicht gehören?

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Neun goldene Regeln für ultimativen Festival-Spaß