Vorsicht beim Outdoor-LiebesspielSex im Freien: Hier drohen die härtesten Strafen!

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Wenn sogar ein Getränk nach einer Sexualpraktik benannt wird, dann muss sie einigermaßen reizvoll sein. „Sex on the beach“, der Sex am Strand, lockt deshalb viele Urlauber. Und es muss nicht immer der Strand sein. Auch Wiesen und Wälder scheinen ebenso beliebt. Eine Umfrage des Magazins „Playboy“ aus dem Jahr 2013 fand heraus: 66 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer stehen auf Sex in freier Wildbahn.

Aber darf man sich das wirklich überall trauen? Die Antwort: Outdoor-Sex ist riskant. Und das hat nicht nur damit etwas zu tun, dass einem der ein oder andere Ameisenhaufen oder stachelige Ast begegnen könnte. Gerade im Ausland sollten sich Fans der Frischluft-Liebe nicht erwischen lassen. Es drohen krasse Strafen! AMICA Online zeigt sie in der Übersicht.

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Spanien

Nach Informationen von „FOCUS Online“ hat das spanische Seebad Tossa de Mar eine Verordnung erlassen, die Sex am Strand ausdrücklich verbietet. Wer sich dennoch dazu hinreißen und erwischen lässt, muss bis zu 1800 Euro Geldstraße blechen – und kommt damit noch billig davon. Denn in Sachen Outdoor-Sex sind die spanischen Behörden auch in anderen Regionen extrem spaßbefreit. Bis zu 75.000 Euro können fällig werden.

Dänemark

Mit einer Geldstrafe für Outdoor-Sex dürfte es in den meisten Ländern getan sein? Falsch! Die eigentlich als sehr tolerant bekannten Dänen sind in diesem Punkt so gar nicht nachgiebig. Bis zu vier Jahre Gefängnis blühen denen, die beim Liebesspiel unter freiem, dänischem Himmel ertappt werden.

[kein Linktext vorhanden]Malaysia

Noch härter geht es in Malaysia zu – und mit hart meinen wir wirklich harte Schläge. Wie der „Münchner Merkur“ berichtet, ahndet das malaysische Strafgesetzbuch Sex in der Öffentlichkeit mit bis zu 20 Jahren Haft und der Prügelstrafe. Man kann es auch übertreiben.

Rumänien

Bis zu sieben Jahre Haft wegen ein bisschen Liebe! Rumänien kennt drastische Strafen für Outdoor-Sex. Vorausgesetzt, dass ein wütender Beobachter tatsächlich Anzeige erstattet.

Dubai

Zum Sex muss es nicht einmal kommen, um sich ordentlich Ärger mit Justitia einzuhandeln. Schon öffentliche Küsse, Umarmungen und Streicheleinheiten gelten in Dubai als Straftat. Besonders homosexuelle Paare werden alles andere als weltoffen behandelt. 2007 landeten eine 36-jährige Bulgarin und eine 30-jährige Libanesin einen Monat lang im Gefängnis wie die „Abendzeitung“ berichtet. Der Grund: Sie hatten sich öffentlich geküsst. Für tatsächlichen Sex am Strand mussten zwei Briten drei Monate lang in Haft.

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Sex im Freien: Hier drohen die härtesten Strafen!