ColoradoPisten und Skilehrer

Die Pisten:
Beaver Creek und Vail leisten sich eigene „Slope Designer“, und die Pisten tragen Namen wie Rasputin’s Revenge, Bachelor Gulch (Tal der Junggesellen) oder Birds of Prey. Letztere – für das Heimrennen von Bode Miller – gilt als schwerste Abfahrt Nordamerikas. Nach der Rennsaison sind die Buckel (Moguls) dort so steil wie handgearbeitet gleichmäßig.

Unschlagbar: die berühmten „Back Bowls“, sieben gigantische Kes-sel auf der Rückseite von Vail Mountain. Sehr frauenfreundlich angelegt, da verirren ausgeschlossen: Egal wo man abfährt, am Boden der „Schüssel“ gibt es immer nur einen Lift.

© Tom Stillo, CTO, www.colorado.com
So laufen die Cracks

Die Skilehrer:
Sie heißen Bill, Steve oder John, sind oft auch Surflehrer in Punta del Este oder waren in ihrem ersten Leben Broker an der New Yorker Börse. Sie tragen coole Brillen von Oakley, haben makellose Zähne, tadelloses Benehmen und natürlich viel zu erzählen („Neulich, als ich mit Tom Hanks …“).

Als „private instructor“ bringen sie – insbesondere im superreichen Beaver Creek – Hollywood-Produzenten, Hedge-Fonds-Manager, Immobilien-Tycoons und deren Gattinnen das Skifahren bei. Tagesgage: 700 Dollar, exklusive Trinkgeld, versteht sich, was durchaus auch mal ein Autoschlüssel oder eine Rolex sein kann.

Mehr zum Thema:
2
Pisten und Skilehrer