New YorkSophie Austers Welt

© Ashkan Sahihi

Es gibt nur einen Weg, New York kennenzulernen: zu Fuß. Ausgefallene Läden und hübsche Ecken entdeckt man nicht vom Rücksitz eines Taxis aus. Am liebsten laufe ich durch SoHo. Jede Woche, so kommt es mir vor, kommen neue Shops und Cafés dazu.

Und ich mag die Lower East Side. Die ist zwar nicht so angesagt wie SoHo, dafür trifft man auf weniger Touristen. In der Lower East Side liegt auch eines der schönsten Hotels der Stadt – das „Hotel on Rivington“. Wenn ich New York von oben betrachten will, komme ich hierher. Der Ausblick von den obersten Etagen aus ist überwältigend und das Restaurant mit Bar, das „Thor“, phantastisch.

© Marion Ettlinger

Noch besser allerdings gefällt mir das „G Spa“ im „Gansevoort“ – tagsüber ein Spa und abends eine Bar. In der Milk Gallery sind nicht nur die angesagtesten Fotografen vertreten, hier finden oft auch tolle Partys statt. Schick ausgehen kann man in der „230 Fifth Penthouse Lounge“ – der richtige Ort, um Berühmtheiten zu treffen.
Das ist das Tolle an New York: Man geht an einem ganz gewöhnlichen Abend aus und schon sitzt man an der Barneben jemand, den man nur aus Zeitschriften kennt – sehr surreal! Montags bin ich gern im „Butter“, einem kleinen Club, in dem gute Musik gespielt wird. Ich mag fröhliche, tanzbare Musik, Hits aus den 80ern zum Beispiel.

Man kann fast überall in New York gut essen, aber das Fusion Food bei „Buddakan“ bleibt konkurrenzlos. Ein weiteres Lieblingsrestaurant von mir ist der Koreaner „Woo Lae Oak“. Die Kellner zünden direkt am Tisch ein Feuer an, und man bereitet sich sein Essen selbst zu.

Meine Mama und ich waren am Muttertag dort und hatten einen wundervollen Abend. Ich habe auch meinen Vater mal dorthin eingeladen. Am Nebentisch feierte ein Mädchen mit ihren Freundinnen ziemlich laut ihren 21. Mein Vater ist sehr still. Das war zu viel für ihn. Ins „Woo Lae Oak“ geht man besser mit abenteuerlustigen Menschen.

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