Reise mit Prinzessinnen-FeelingZu „Grace of Monaco”: Auf den Spuren von Grace Kelly

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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[kein Linktext vorhanden]Die kühle Blonde, Hitchcock-Muse, Stil-Ikone, Prinzessin, Mutter – Grace Kelly hat so viele Rollen in ihrem kurzen Leben vereint. In eine davon schlüpft nun Nicole Kidman im Streifen „Grace of Monaco“, der die Filmfestspiele von Cannes eröffnet.

[kein Linktext vorhanden]Das Biopic von Olivier Dahan ist umstritten. Fürst Albert hat seinen Premierenbesuch an der Croisette abgesagt, Prinzessin Stéphanie ist empört über den historisch ungenauen Film, den sie sich „auf keinen Fall anschauen“ wird, wie sie Monacos Lokalzeitung „Nice Matin“ sagte. Schon lange im Vorfeld gab es nur schwierige Kommunikation mit dem Fürstenhaus, der Filmstart war wegen Unstimmigkeiten zwischen Regisseur und Produzent mehrmals verschoben worden. Doch nun feierte Nicole Kidman ihren Film „Grace of Monaco“ in Cannes. Für mich der passende Anlass alle Fans der legendären Fürstin zum Kurztrip auf die Spuren von Grace Kelly nach Monaco mitzunehmen.

Der Zwergenstaat am Mittelmeer hat dafür einen eigenen „Princess Grace Trail“, der mit 25 Stationen quer durch das knapp zwei Quadratkilometer große Fürstentum führt. Doch die vorgefertigte Route lasse ich erst einmal links liegen. Vielmehr interessiert mich, wo ich Grace Kelly auch heute noch besonders nah bin.

Mit dem Helikopter nach Monaco

© Kerstin Kotlar
Schon die Ankunft in Monaco ist ziemlich glamourös: Angekommen in Nizza geht es mit dem Heli-Shuttle weiter. Am äußersten Zipfel des Flughafens von Nizza gibt die Straße den Blick frei: auf den Helikopter, dessen Rotorblätter knattern. Einsteigen, anschnallen. Es ruckelt und zuckelt, vier Fluggäste und ich neigen uns im Körper des kleinen Flugzeugs nach vorne, ab geht es 300 Meter über dem Meeresspiegel gen Nord-Osten, die Morgensonne glitzert auf den Wellen.

Ein teures Vergnügen (230 Euro hin und zurück), mit mir ist noch ein Pariser Werbefachmann mit bunter Paul-Smith-Tasche unterwegs. Für ihn geht es heute Abend bereits wieder vom Mittelmeer in Frankreichs Hauptstadt. Nur neun Minuten später: Landeanflug auf den Heliport von Monaco.

© Fairmont
1975 eröffnete Prinzessin Grace das Hotel Fairmont Monte Carlo.
Russische Zeitschriften, Louis-Vuitton-Taschen schicken Zeichen des Luxus voraus. „Darf ich Ihnen Ihr Zimmer präsentieren?“, fragt Kofferträger Pascal im Fairmont-Hotel. Aber gerne. „Fangen wir mit dem besten an: direkter Blick aufs Meer vom Balkon.“ Mein Blick schweift über Monacos Kulisse, während ich schon in die Welt von Grace Kelly eintauche, spricht Pascal weiter von der umweltfreundlichen Ausrichtung des Hauses, das die Stil-Ikone im Jahr 1975 eingeweiht hat, der Rosenseife im Bad und dem Edel-Restaurant „Nobu“, das Charlène im Januar 2014 eröffnet hat. Da begegnen sich die einstige und die heutige Fürstin zum ersten Mal. Dazu später mehr.

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