Reise-TippFeiern auf Mykonos

In das legendäre „Matsuhisa“-Restaurant, das ebenfalls zum „Belvedere“ gehört, darf natürlich jeder rein! Der einzige Outdoor-Ableger des legendären New Yorker Restaurants „Nobu“ ist so gut, dass angeblich sogar Topmanager aus den USA für ein Geschäftsessen einfliegen. Zwar ist Sushi nicht gerade typisch für Griechenland, aber wen schert’s. Auch Sarah Jessica Parker ist „Nobu-süchtig“. Im Frühjahr sieht man sie oft mit ihren Schauspielerkollegen an ihrem Stammtisch sitzen.

Danach zieht man weiter, denn Mykonos ohne Nightlife geht natürlich gar nicht. Dafür eignet sich der Stadtteil Little Venice am allerbesten! Hier trifft man sich als Erstes in der „Caprice Bar“, die wie eine Höhle mit Säulen ausgestattet ist und ganz romantisch direkt am Wasser liegt. „Hier erlebt man die schönsten Sonnenuntergänge“, sind sich Dan & Dean von DSquared2 mit verklärten Augen einig.

Und was führt Matthew Williamson zum Aperitif ins „Caprice“? Wie könnte es anders sein: „Der Sonnenuntergang.“ So gegen zwei Uhr wird der ein oder andere Sirtaki auf den Tischen getanzt – und danach geht’s in die „Skandinavian Bar“, eine futuristische Hightech-Disco, die von bunt gekleideten Paradiesvögeln und der Jeunesse dorée aus Athen bevölkert wird. Drei Häuserblocks nimmt die Disco ein und am gefragtesten ist die Tanzbühne im Freien, denn hier liegt der Flirtfaktor bei hundert Prozent.

© Mykonos

Später, viel später pilgert die Karawane dann zum Paradise Beach, der seit dreißig Jahren für seine Freizügigkeit bekannt ist. Anything goes. Aber das macht nichts, denn die Strandbar „Cavo Paradiso“ gleicht das mühelos aus. Der Open-Air-Club mit chilliger Musik und angesagten DJs ist „the place to be“. Man liegt auf flachen Bambusliegen und lässt sich von bunten Seidentüchern umwehen. Draußen stehen Buddhas und Kerzenleuchter. Chill-out lautet das Motto. Schon geht die Sonne wieder auf und das Meer glänzt wie blaue Seide. Paradise. Ein Name, ein Strand, eine Insel.