Reise-TippLuxus auf Mykonos

Heute verspricht Mykonos wieder so wie damals die Verschwiegenheit und den Luxus, sich unbemerkt zu amüsieren. Man bleibt unter sich.

Strände für Stars und Sternchen

Paparazzi werden von den Hotels und Clubs meist nicht geduldet. Diese Diskretion wird auch von der Athener Gesellschaft geschätzt. Man reist meist für ein verlängertes Wochenende an, lädt ein paar Freunde ein und sonnt sich in der Gesellschaft internationaler Stars. Dolce & Gabbana sind Stammgäste, Matthew Williamson und Alexander McQueen kommen regelmäßig für ein langes Wochenende in den heißen Sommermonaten.

Auch der französische Designer Jean Paul Gaultier ist begeistert von der stilvollen Atmosphäre der Insel. „Mykonos lebt!“, rief er entzückt in der letzten Saison. Er blieb gleich eine ganze Woche länger als geplant und hing mit seinen Freunden am Psarou Beach ab, dem derzeitigen Kultstrand der Insel-Society. In der windgeschützten Bucht im Südwesten schimmert das Blau des Meeres besonders intensiv und die Cliquen, die hier auftauchen, verhalten sich diskret und ruhig.

© Mykonos

Man liegt auf weißen Luxuspolstern, die man tageweise mieten kann, und wartet auf Freunde, die idealerweise auf irgendeiner Yacht und mit großen Mengen Champagner anreisen. Danach geht’s ins „N’Ammos“, die hübsche Strandbar, berühmt für erstklassige Meeresfrüchte und kreative Cocktails.

Dieses Angebot weiß auch der britische Modedesigner Matthew Williamson zu schätzen. Er hält Psarou für den besten Strand der Welt. „Hier genießt man den perfekten Ausblick aufs Meer“, sagt er. „Und verzehrt dazu an der Bar einen leckeren Hummer“, wie er AMICA verrät.

Vor drei Uhr nachmittags ist allerdings kaum jemand anwesend. Denn die Nächte auf Mykonos sind lang und anstrengend. „Was Partys betrifft, kann keine Insel Mykonos das Wasser reichen. Und ich kenne viele Inseln“, erklärt DJ David Morales. Erst wenn die Sonne aufgeht, fallen die meisten erschöpft, aber glücklich ins Bett.