Tokio-TippsStadt-Spaziergang

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Die „Mischung aus Popkultur und hoher Kunst“ und der „Kontrast zwischen den großen, modernen Gebäuden und der Tatsache, dass man an jeder Ecke Tempel und Friedhöfe finden kann“ fasziniert Isabel Coixet in Tokio. Die spanische Filmemacherin hat die schillernde Metropole zum Schauplatz ihres aktuellen Films „Eine Karte der Klänge von Tokio“ (Kinostart 5. August) ausgewählt, gleichzeitig zum dritten Hauptdarsteller gemacht. Hier verrät Isabel Coixet uns ihre Lieblingsplätze!

Tokio-Tipps von Isabel Coixet

Pachinko: „Die Geräuschkulisse in den Spielhallen ist beinahe unerträglich. Überall spielt andere Musik und so entsteht eine Mischung, die Pachinko zum authentischen Vorort der Hölle macht. Trotzdem versuchen unendlich viele Japaner an den Automaten ihr Glück.“

Karaoke:Enjoy the Silence singt Sergi López in Eine Karte der Klänge von Tokio. In Japan gibt es unendlich viele Karaoke-Bars, in denen rund um die Uhr die Hits von Abba, Queen und Coldprey geschmettert werden. Ich finde das toll!“

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Koenji-Viertel: „Hier kann man sich wunderbar im Labyrinth der Straßen verlaufen, zwischen winzigen Restaurants, die Ramen(Nudelsuppe) verkaufen, koreanischen Grillständen, Peep Shows und Weinbars, in denen kaum vier Menschen Platz haben.“

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Tsukiji Fischmarkt: „Nirgends in Tokio ist es so laut wie hier und gleichzeitig ist der Markt ein Ort, wie es ihn kein zweites Mal auf der Welt gibt. Ein Besuch der japanischen Hauptstadt ist nicht komplett ohne Sashimi mit Thunfisch zum Frühstück – mitten auf dem Fischmarkt um fünf Uhr morgens.“

Shibuya: „In diesem Viertel brodelt es, denn die Einkaufszentren ziehen die japanische Jugend an wie die Motten das Licht. Berühmt ist es aber auch für die riesige Straßenkreuzung vor dem Bahnhof Shibuya – beeindruckend!“