Ärger in AustralienSo stressig war die Ankunft des süßen Prinz George

[kein Linktext vorhanden]Schmollen, zappeln, grummelig dreinschauen - was hat denn Prinz George nur so die Laune verhagelt? Zusammen mit seinen Eltern William und Kate traf der Wonneproppen am Mittwoch in Australien ein. Doch irgendwie wollte das mit dem wonnigen Gesichtsausdruck nicht so recht klappen.

Vielleicht hatte der Baby-Prinz mit mieser Laune zu kämpfen, weil Papa William so dreist seinen Look kopiert. Denn was die beiden royalen Herren da auf dem Kopf tragen, sieht sehr ähnlich aus: Seitenscheitel und - pardon - nicht gerade viele Haare, die aus den königlichen Häuptern sprießen.

Aber wir wollen uns jetzt wirklich nicht über Williams lichter werdendes Kopfhaar lustig machen. Immerhin kann auch er seinen Vater Charles verantwortlich machen. Der trägt ebenfalls den typischen Windsor-Hairstyle.

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Gleiche Frisur - Prinz William und Baby George.
Eine Frisur, die über drei Generationen vererbt wird, kann einem die kindliche Laune vermiesen. Vielleicht merkte Baby George aber auch nur, dass es vor seiner Ankunft ganz schön Zoff in Australien gegeben hatte.

Australien ist der zweite Stopp der royalen Familie während ihrer Reise nach Down Under. Zuvor hatten sich William, Kate und George aus Neuseeland verabschiedet - und flogen mitten in einen politischen Sturm.

Barry O’Farrell, der Premier von New South Wales, musste kurz vor der Ankunft des Dreiergespanns in Sydney zurücktreten. Dabei hätte er nach Informationen der „Daily Mail“ eine wichtige Rolle bei der Begrüßungszeremonie und einem Empfang für die Royals spielen sollen.

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Prinz Charles
Wenige Stunden vor der Abfahrt zum Treffen musste der Politiker aber mit dem peinlichen Rücktritts-Satement vor die Presse treten - wegen einer Flasche Wein.

Genau diese Flasche war das Geschenk eines Firmenbosses - und mehrere tausend Euro teuer. Bei einem Korruptionsprozess hatte O’Farrell gelogen, das Geschenk jemals bekommen zu haben.

[kein Linktext vorhanden]Der Gegenbeweis zwang ihn zum Rücktritt - und sorgte bei den Organisatoren des royalen Besuches für jede Menge Stress, musste das Programm doch umgeschmissen werden.

Doch keine Sorge, es waren nach wie vor genug Offizielle da, um dem muffeligen Baby-Prinzen und seinen deutlich besser gelaunten Eltern die Hände zu schütteln. Baby George bekam später vielleicht noch etwas zu fassen, das ihm mehr Spaß bereitete. Die Neuseeländer, die die kleine Familie nur Stunden zuvor verabschiedet hatten, schenkten ihm großzügig Präsente. 

Prinz William bekam für seinen Sohn etwa genau dasselbe Holzspielzeug, mit dem er selbst als Baby spielte, als er mit seinen Eltern vor 31 Jahren in Neuseeland war. Das ist doch netter, als so ein Treffen mit Politikern. Es dürfte George am Ende also egal gewesen sein, ob da nun einer mehr oder weniger von den Herren im Anzug in der Reihe stand.



siv, mit Material von dpa