Carla Bruni-Sarkozy rechnet mit der Presse ab„Attacken wegen meines Aussehens verletzten mich“

Der Anti-Look von Carla Bruni
Carla Bruni-Sarkozy, Carla Bruni

Sechs Monate lang hüllte sie sich in Schweigen. Jetzt sprach Carla Bruni-Sarkozy mit der französischen „Elle“ ganz offen über ihr Leben und die harte Zeit des Wahlkampfes. Um, laut eigener Aussage, „ein Kapitel meines Lebens abzuschließen“. Bis jetzt habe ihre Position es ihr nicht erlaubt, sich frei mitzuteilen. Heute sei das möglich.

Vor allem Medienberichte, die ihr aufgequollen wirkendes Gesicht und einen weniger stylischen Look kommentierten, scheinen die ehemalige Première Dame Frankreichs berührt zu haben. „Persönliche Attacken wegen meines Aussehens haben mich verletzt. Ich finde es grenzwertig, dass man derartige Argumente in einem politischen Kampf verwendet“, so die 44-Jährige. Nach einer Schwangerschaft sei man ausgebrannt, vor allem in diesem Alter.

Die gesamte Wahlkampfperiode war für die Frau des damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy offenbar ein Spießroutenlauf. „Ich wollte meinen Ehemann während seiner Kampagne unterstützen und gleichzeitig nicht das Haus verlassen, ich wollte nicht, dass man mich fotografiert. Ich wollte vor Müdigkeit weinen, war sehr schwach“, so Carla Bruni-Sarkozy. Nur im Familienkreis sei sie zu dieser Zeit glücklich gewesen, den Kontrast zwischen dem süßen Leben daheim mit dem Baby und der Brutalität der Außenwelt habe sie als heftig empfunden.

Das Gerücht, sie würde nur Luxus genießen wollen, verneint die Sängerin. „Die Vorstellung, dass man mich als Milliardärin hinstellen will, die überall mit dem Helikopter hinfliegt, macht mich traurig“, so Bruni-Sarkozy. Obwohl sie immer Privilegien gekannt habe, habe sie stets das Leben einer Künstlerin geführt. Fernab von der Realität sei die Karikatur, die die Öffentlichkeit von ihr zeichne. „Das Herz meines Lebens“, sagt die Französin mit italienischen Wurzeln, „schlägt für meine Musik und meine Familie.“

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