Diät-Geheimnisse der StarsSo speckte Kelly Osbourne 30 Kilo ab

Zu Teenagerzeiten wurde sie als Moppelchen verspottet, jetzt macht Kelly Osbourne auf den roten Teppichen Hollywoods eine Topfigur. Seit 2009 hat die heute 28-Jährige rund 30 Kilogramm an Gewicht verloren und passt in Klamotten, die fünf Konfektionsgrößen kleiner sind als ihre alten Kleider.

Dafür macht die Tochter des angeblich gerade frisch getrennten Promi-Paares Ozzy und Sharon Osbourne regelmäßig Sport. Sogar jeden Tag, wie sie dem Magazin „Self“ verriet. Eine Mischung aus Workout und Ausdauertraining ist ihr Figurgeheimnis. „Ich mache täglich eine halbe Stunde Cardio-Training, normalerweise Intervalle auf dem Laufband. Und auf was ich sonst noch an diesem Tag Lust habe – Gewichte stemmen, Yoga oder Pilates.“ Zu ihren Lieblingshilfsmitteln gehört ein Kinderspielzeug. „Ich besitze einen Hula-Hoop-Reifen“, erzählte Kelly Osbourne. „Den verwende ich jeden Tag, er hat meine Arme stärker gemacht und meinen Hüftumfang um fünf Zentimeter reduziert.“

Außerdem achtet sie auf ihre Ernährung, dreht die Reihenfolge der Mahlzeiten um. Die kohlenhydratreichste, zum Beispiel ihre Lieblingsspeise Pizza, gibt es am Morgen. Mittags steht Salat auf dem Ernährungsplan, abends dann das typische Frühstück Haferbrei.

Doch trotz des straffen Körpers fühlt sich der Star der TV-Sendung „The Fashion Police“ offenbar immer noch nicht wohl in seiner Haut. „Ich nenne mich selbst eine ehemals fette Person. Und wenn du eine ehemals fette Person bist, siehst du dich selbst immer noch so, wie du warst“, verriet Kelly Osbourne im Interview der Mai-Ausgabe weiter. „Daran arbeite ich echt die ganze Zeit.“ Obwohl sie so selbstbewusst sei wie nie zuvor, habe sie noch immer Probleme. „Ich verachte mich selbst: Manchmal schaue ich in den Spiegel und würde am liebsten zurück ins Bett schlüpfen“, gesteht der Rockstar-Spross. „Jeder hat gute und schlechte Tage.“

Damit sie vor lauter Zweifeln nicht in eine Magersucht abrutscht, hat Kelly Osbourne eine Taktik für sich entwickelt. „Um mich davon zu stoppen, erinnere ich mich daran, wie viel ich schon geschafft habe“, sagt sie. „Ich habe gelernt richtig zu essen und mich um mich selbst gut zu kümmern. Und ich wiege mich nie.“

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Molly  |  19.04.2013 10:39
Allet jut
Also, ich habe kein Problem mit meinem Körper. Bin Moppelig und mir ist egal was andere denken ) Ich find mich schön. Aber Kelly sieht jetzt viel glücklicher aus, dafür Respekt wenn es ihr nun besser geht.

papamoll  |  17.04.2013 12:42
Glücksdiät der "Gewichtheber"
Lore. Dazu passt ein Zitat des Allgemeinmediziners Heinrich Everke ("Bauchfrei"): "Ich bewundere die Leistungen dieser Frauen. Sie erfordern mehr Entbehrungen und Disziplin, als die meisten von uns bereit sind aufzuwenden. Was sich Menschen zumuten, die abnehmen wollen, erinnert ihn bisweilen an Gewichtheber. "Von letzteren erwarte niemand, dass sie die Hantel fünf Jahre lang hochhalten. Genau das aber müssten Menschen nach einer erfolgreichen Diät im übertragenen Sinne versuchen: Sie fühlen sich am Ende geschlagen, wenn die Kilos wieder zurückkehren. Tipp: sich ein Beispiel an der Patientin nehmen, die Everke neulich traf und der er vor Jahren beim Abnehmen helfen sollte. Sie war deutlich schlanker geworden." Wie das geht? "Ach, Herr Doktor, ich habe einfach nur aufgehört, über mein Gewicht nachzudenken. Mir geht's so, wie ich bin, einfach gut. Inzwischen denke ich, dass glücklich sein viel besser ist ja Diät. Und abgenommen hab' ich dabei auch noch." Klasse, oder?

Lore  |  16.04.2013 08:31
Das bleibt auch so
Wer einmal im Leben dick war und verspottet wurde, behält seine Selbstzweifel ein Leben lang. Ich weiß, wovon ich spreche! Deswegen kann ich Müller-Westernhagen nicht leiden. Er hat damals das Lied über "Dicke" gesungen. Ein Sänger, der von Integration und Toleranz predigt und nicht mal in der Lage ist, Übergewichtige so zu nehmen, wie sie sind. Ein Heuchler in meinen Augen! Und definitiv ist niemand gern dick und der Kampf gegen die Pfunde ist schwer. Ich habe es schon vor Jahren geschafft, aber ich weiß auch, wie die, die ständig daran arbeiten, leiden. Und wie Kelly Osbourne stelle ich mich ständig in Frage. Wie gesagt, das bleibt.

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