Glatt gebügelte StarsDie peinlichsten Photoshop-Skandale des Jahres 2013

[kein Linktext vorhanden]Models, Schauspielerinnen und andere berühmte Persönlichkeiten, die im Rampenlicht stehen, wollen stets perfekt aussehen. Im Vergleich zu uns Normalbürgern erwecken sie auch mit ihrem makellosen Äußeren den Eindruck der vollkommenen Schönheit. Doch selbst die Stars sind wohl in den Augen von Magazin-Layoutern und Grafikern nicht immer ihr ideales Abbild: Da wird retuschiert und verschönt - bis hin zum absolut unrealistischen Aussehen. Nicht selten entstehen dann tragische Photoshop-Exzesse, die selbst die prominenten Retusche-Opfer schocken.

Zu den Promis, die 2013 nach einer Nachbearbeitung nicht besonders erfreut waren, gehörte auch Popdiva Beyoncé Knowles. Für eine Bikini-Kampagne des schwedischen Moderiesen H&M posierte die Sängerin leicht bekleidet mit Hawaii-Blumen im Haar. Doch offensichtlich waren die Verantwortlichen mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden, denn der amerikanischen „Huffington Post“ zu Folge wurde „Queen B“ um einige Kilos schlanker retuschiert und ihrer heißen Kurven beraubt. Die Ehefrau von Rapper Jay-Z war nicht begeistert und legte Protest ein.

Auch Supermodel Miranda Kerr musste in diesem Jahr mit einem Retusche-Skandal leben. Kerr wünschte ihren ehemaligen Kolleginnen anhand eines Instagram-Posts viel Erfolg für die Victoria’s-Secret-Show im November. Was sie angeblich nicht wusste: Das von ihr gepostete Bild war per Photoshop nachbearbeitet worden, die Taille des Models unnatürlich schlank geschummelt. Kerr entschuldigte sich mit Veröffentlichung des Originals bei ihren Fans und behauptete, von der Retusche nichts gewusst zu haben.

Immer mehr Promis wehren sich gegen die gängigen Schönheitsideale in Hollywood, die durch Photoshop-Exzesse verstärkt werden. Diese Stars fordern ein Ende extremer Retuschen.Selbst deutsche Promis bleiben von Photoshop-Retuschen nicht verschont. Schauspielerin Christine Neubauer posierte nach ihrem Verlust stolzer zehn Kilo für schlankmachende Bademode. Der Effekt der Badeanzüge blieb vermutlich geringer als erhofft, den Neubauer wurde um einige Kilos schlanker gemogelt. Bei Moderatorin Verona Pooth artete die Retusche sogar so aus, dass ihr glatt die Hälfte ihres Beines per Technik-Hand beseitigt wurde.

Die wohl schlimmste Photoshop-Aktion des Jahres musste jedoch Kate Winslet über ihr digitales Abbild ergehen lassen. Für das Cover der US-„Vogue“ wurden einfach sämtliche Falten der schönen Schauspielerin glattgebügelt. Das Ergebnis: Kate Winslet als makellose Barbie-Puppe. Dabei ist ausgerechnet das retuschierte Covergirl bekennende Gegnerin von Foto-Retuschen: „Die Retusche ist exzessiv. So sehe ich nicht aus und – viel wichtiger – so möchte ich nicht aussehen“, hatte die Britin bereits nach einer Photoshop-Verschönerung ihres „GQ“-Covers 2002 reagiert.

In der Modebranche gehört Photoshop eben genauso zum Business, wie High Heels und Haarspray. So werden wir vermutlich auch 2014 wieder so einige Exzesse der Retusche-Liebhaber bewundern können. Für Gesprächsstoff sorgen die Verursacher so auf jeden Fall.



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