Jetzt spricht die VerspotteteMiley Cyrus über ihren peinlichen Sex-Tanz

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Fleischfarbener Latex-Bikini, laszives Po-Wackeln, die Zunge permanent rausgestreckt – so sahen wir Miley Cyrus während ihres Auftritts mit Robin Thicke bei den MTV Video Music Awards. Die freizügige Performance des ehemaligen Disney-Kinderstars sorgte nicht nur für fassungslose Gesichter im Publikum, sondern vor allem für viel Spott in der Presse und im Internet. Ein Fan postete auf der Instagram Seite von Miley Cyrus: „Das ist so traurig, ich will die alte Miley zurück“ und sprach damit wohl vielen aus der Seele.

Nach dem Skandal-Auftritt und dem Shitstorm im Netz, hüllte sich die sonst so laute Sängerin erst einmal in Schweigen – bis jetzt: Im Interview mit „Sunday People“ gesteht die Rebellin nun, dass es ihr gar nicht gut geht. Sind Miley Cyrus skandalöse Auftritte einfach nur ein Hilferuf der überforderten Sängerin?

„Ich habe so viele f***ing Probleme. Ich bin so upgef***t – jeder macht dumme Sachen, wenn er total durch den Wind ist“, versucht sie sich für ihr Verhalten zu rechtfertigen. Grund für diesen Zustand? Miley Cyrus ist ein Workaholic, kommt nicht mehr zur Ruhe. „Alles, was ich mache ist arbeiten. Also esse ich, um zu überleben und um weitermachen zu können", erzählt sie im Interview. "Die Leute sind beeindruckt von mir, weil ich nur 45 Minuten schlafen kann – ich bin daran gewöhnt.“

Von elegant bis billig war mal wieder alles dabei: Viel Federn, nackte Haut und manchmal doch noch etwas Stilvolles - Wir zeigen, welches Outfit top und welchses flop war. Abschalten kann die Sängerin nicht einmal in ihrer Freizeit: „Ich glaube, ich bin ein Arbeitstier. Ich liebe es im Studio zu sein und wenn ich mal Urlaub habe, langweile ich mich nur. Ich denke, dass arbeiten etwas ist, was ich einfach tun muss“.

Resultat ihrer vielen, harten Arbeit ist das neue Album „Bangerz“, das bald erscheinen soll. Für die 20-Jährige ist es bereits das vierte Album. Und auch mit dieser CD versucht sie sich endlich neu zu definieren. Doch statt stolz auf das zu sein, was sie bisher schon geschafft hat, versucht sie mit ihrer früheren Arbeit komplett abzuschließen. „Billboard“ erzählte sie bereits Anfang des Jahres: „Ich habe mich abgekoppelt von meinem letzten Album – ich war 16 oder 17 als ich es aufnahm. Wenn man in seinen 20ern ist, kennt man diese Person nicht mehr so wirklich.“

Miley Cyrus' Versuch mit ihrer Teenie-Zeit abzuschließen, wirkt alles andere als reif. Ihr krampfhafter Versuch als Erwachsene wahrgenommen zu werden ist nicht nur peinlich, sondern auch kindisch. Jedenfalls erinnert sie uns mit ihrem radikalen Image-Wechsel stark an Britney Spears und ihre „I'm not a girl, not yet a woman“-Zeiten. Vielleicht würde es Miley Cyrus helfen, sich einzugestehen, dass das Erwachsensein mehr erfordert, als eine halbnackte Tanzeinlage vor laufender Kamera.



mz