Keira Knightley über Photoshop„Ich möchte keine Hängebrüste verpasst bekommen“

© Allure/Mario Testino

Dass ihre Brüste stets einer Photoshop-Operation unterzogen werden, ist die zarte Keira Knightley schon fast gewohnt. „Sie malen immer an meinen Brüsten herum. Ich wäre nur sauer, wenn sie dann wirklich hängen würden“, erzählte sie in der aktuellen „Allure“. So wie beispielsweise auf einem Poster zum Film „King Arthur“, auf dem ihr, wie sie sagte, komische Hängetitten verpasst wurden. „Ich dachte mir, wenn ihr mir schon Fantasiebrüste macht, macht mir wenigstens hübsche Brüste.“

Für das Beauty-Magazin zeigt sich die 27-Jährige auf dem Cover recht freizügig mit offener Chanel-Jacke. Ihre Oberweite bedeckt die britische Schauspielerin auf dem Bild von Starfotograf Mario Testino lediglich mit dem rechten Arm und dem Saum. Die Onlineausgabe der „Dailymail“ hat da ganz genau hingeschaut und glaubte zu erkennen, dass hier wieder der Photoshop-Pinsel im Spiel war. Nicht ums Vergrößern ging es dieses Mal, sondern „hier fehlt mutmaßlich ein Nippel“ konstatierten sie. Dem widersprach auf ihre Nachfrage „Allure“-Chefredakteurin Linda Wells: „Wir haben keinerlei Operation an Keira Knightleys Brüsten vorgenommen – weder mit Skalpell noch mit Retusche.“

© dpa / Karel Prinsloo
Keira Knightley mit Jude Law bei der Premiere von „Anna Karenina“ in London

Die „Fluch der Karibik“-Schauspielerin selbst hat ohnehin überhaupt kein Problem mit ihrer kleinen Körbchengröße und deren Nacktheit. Im Magazin-Interview erklärte sie weiter: „Bei Sexszenen im Film bin ich ziemlich rigoros in Bezug auf das, was ich zeige. Kein halber Po! Ich habe nichts dagegen meine Titten zu entblößen, weil sie so klein sind – die Leute interessiert das nicht wirklich.“

Viel stärker habe sie 2007 die ständige Diskussion um ihre angeblichen Essstörungen belastet. „Das ganze Anorexie-Ding – es wird einen immer beeinflussen, sodass es mich ziemlich hart getroffen hat. Weil du anfängst zu denken, ‚Oh, vielleicht stimmt es!‘ Ich wusste, dass ich nicht magersüchtig war, aber vielleicht ist mein Körper irgendwie nicht in Ordnung. Oder mein Gesicht ist nicht in Ordnung. Oder die Art, wie ich spreche ist nicht in Ordnung.“