Kelly Osbournes Drogen-Geständnis „Meine Mutter musste mich in eine Zelle sperren“

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Mit schlanken Kurven und Haaren in Lila ziert Kelly Osbourne das September-Cover der britischen 'Cosmopolitan'.
Dass Kelly Osbourne nie ein braver Teenager war, daraus hat die Sängerin kein Geheimnis gemacht. Doch so offen wie jetzt, hat die Tochter von Ozzy und Sharon Osbourne noch nicht gesprochen. Alkohol und Drogen spielten schon früh eine viel zu große Rolle in ihrem Leben. Mehr über das ganze Ausmaß offenbarte die 28-Jährige in der September-Ausgabe der britischen „Cosmopolitan“.

„Ich war sieben Mal in der Entzugsklinik und in zwei psychiatrischen Einrichtungen“, sagte Osbourne im Interview. „Meine Mutter musste mich einmal sogar in eine Gummizelle sperren, um mir Angst einzujagen, aber als Göre saß ich das nur aus, bis sie sagte ‚Gut, das bringt nichts‘.“ Und weil sie so fixiert auf Drogen war, erzählte sie beim Partymachen auch niemanden, dass sie welche nahm. Sie habe alles für sich haben wollen und sei ziemlich egoistisch gewesen. Inzwischen hat Kelly Osbourne dieses Kapitel für sich abgeschlossen: „Was ich gelernt habe ist, dass die ganze Menge an Therapien und Medikamenten nichts hilft, wenn du es nicht willst. Solange du nicht ein guter Mensch sein willst, wirst du nie einer werden.“

Besonders hart getroffen hat die 18-jährige Kelly Osbourne die Krebsdiagnose ihrer Mutter. „Ich war mit der Wahl konfrontiert Karriere oder die möglicherweise letzten Tage im Leben meiner Mutter mit ihr zu verbringen. Ich sagte ‚Scheiß auf dich, Karriere, hallo Mutter‘ und wurde ihre Krankrenschwester, rund um die Uhr“, so die Sängerin. „Ich dachte, ich würde sie verlieren. Es war schrecklich.“ Den Dickdarm-Krebs hat Sharon Osbourne damals überwunden. Zehn Jahre später ließ sie sich als Vorsichtsmaßnahme beide Brüste amputieren, da sie das Brustkrebsgen in sich trägt.

Zum neuen Leben der Kelly Osbourne gehört auch ihr Abspeckerfolg. Stolz trägt die 28-Jährige auf den roten Teppichen hautenge Cocktailkleider und glamouröse Abendroben. „Ich kann nicht lügen; es war hart, als die Menschen sagten ‚Du bist fett‘ und ‚Du bist ein gestrandeter Wal‘. Aber ich wurde beurteilt seit ich auf die Welt kam und habe nie etwas anderes gekannt“, sagte Osbourne. „Was großartig war, dass ich das überwunden habe und verstanden habe, dass diese Menschen nur Idioten sind, die meine Gefühle verletzten, weil sie eine Reaktion wollten. Ich bin nicht perfekt, aber ich möchte nicht die Schönste im Raum sein.“ Sie werde immer burschikos sein. Heute weiß Kelly Osbourne, wer sie ist und scheint ihre Probleme hinter sich gelassen zu haben.