Kurvenstar kommt zum OpernballKim Kardashian soll für Richard Lugner abspecken

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Richard Lugner bittet Kim Kardashian zum Opernball.
Er nennt sie „Katzi“, „Mausi“, „Kolibri“ - Richard Lugner steht eigentlich auf einen Frauentyp, der nur als stille, hübsche Zierde an seiner Seite glänzt. Für den Wiener Opernball am 27. Februar wechselt der Österreicher aber für einen Tag sein Beuteschema. Mit US-Starlet und Reality-TV-Größe Kim Kardashian hat er sich für viel Geld eine selbstbewusst auftretende Diva ausgesucht. „Sie ist nicht einfach. Sie hat eine Menge Zicken und Wünsche“, sagte der 81-Jährige am Montag in Wien bei der Bekanntgabe des Namens seines diesjährigen Ehrengastes. Eigene Friseurin, eigene Visagistin, eigene Bodyguards - das ließ den Bauunternehmer mit dem Spitznamen „Mörtel“ bei aller Freude über den Coup auch etwas stöhnen.

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Sexy Pose! Kim Kardashian ist nach der Geburt ihrer Tochter wieder top in Form.
Und noch etwas bereitet Lugner Sorgen: Die angeblichen Gewichtsprobleme von Kardashian nach der Geburt ihres ersten Kindes im Juni 2013 bringen ihn ins Grübeln. „Ich hoffe, bis zum Opernball hat sie wieder eine Model-Figur.“ Vielleicht hätte ihm jemand stecken sollen, dass sich die 33-Jährige seit der Geburt der kleinen North bereits wieder eine beeindruckende Traumfigur antrainiert hat. Einfach nur charmant über seinen neuen Stargast sprechen - das schaffte Lugner wohl nicht so recht.

Ob es an den Extra-Wünschen des It-Girls und seines Gefolges liegt? Die hatten in der Wiener Hotelszene nämlich schon vor Bekanntgabe des Namens für Aufsehen gesorgt. Die Angst des medienverliebten 81-Jährigen war groß, dass der Name ganz ohne eigenen Auftritt durchsickert. „Sie ist ein Volltreffer“, meinte Lugner, der seit 1992 große und weniger große Namen in seine Loge bittet. Kardashian bringt nicht viel Zeit mit. Die 33-Jährige wolle das vertragliche Pflichtprogramm - Pressekonferenz, Autogrammstunde, Opernball-Besuch - alles an einem Tag erledigt wissen.

Nicolette Sheridan war diesjähriger Stargast des Wiener Opernballs. Die Schauspielerin aus der Serie „Desperate Housewives“ hatte aber offensichtlich mehr Vergnügen am Rahmenprogramm. Wir werfen einen Blick auf ihre prominenten Vorgängerinnen.Zu den Kosten der PR-Aktion, die auch sein Einkaufszentrum in Szene setzt, äußerte sich Lugner wie gewohnt nicht. Kardashian sei „ja keine Prostituierte, dass man das Geld verlautet, was sie kriegt.“ Dabei muss und will Lugner auch diesmal einen zweiten Gast finanzieren. Die Wahl fiel auf die Miss World 2011, die 24-jährige Venezuelanerin Ivian Sarcos. Lugner beschrieb sie äußerst flapsig als „wilde Schwarze“. Ihr Lebenslauf spricht eine andere Sprache: Mit acht Jahren Vollwaise, als eines von zwölf Geschwistern im Kloster aufgewachsen, Diplomatie-Studentin.

Die Lugner-Loge könnte richtig voll werden, wenn noch vage Pläne für eine dritte Frau reifen. „Ich habe aber nur zwei Plätze in der ersten Reihe“, zügelte sich Lugner selbst ein wenig. Es habe Verhandlungen mit „Dschungelcamp“-Frontfrau Larissa Marolt gegeben, aber inzwischen sei sie ihm zu teuer, ließ der 81-Jährige durchblicken. So blieb es bei der allgemeinen Zielvorgabe: „Sehr jung und blond“, soll sie sein.

Wegen seiner übersichtlichen Englisch-Kenntnisse falle ihm die Unterhaltung mit den internationalen Gästen nicht leicht, räumte Lugner ein. „Die Venezuelanerin ist wieder in Französisch sehr gut - der Sprache“, fügte Lugner hinzu. Fraglich, ob bei so viel zweifelhaftem Charme beim Opernball mit einer der prominenten Damen ein echter Funke überspringt. Dennoch ist Lugner Optimist. „Ich bin seit kurzem unbeweibt. Das wird sich wieder ändern, ob vor oder nach dem Opernball, kann ich noch nicht sagen.“ Zauberhaft!

Quelle: dpa