LeuteDie Promi-Geburtstage vom 22. Dezember 2012: Vanessa Paradis

© dpa / Martial Trezzini
Für Vanessa Paradis beginnt jetz das fünfte Lebensjahrzehnt.

Die beiden seien „in Freundschaft auseinandergegangen“, bestätigte ein Sprecher der US-Promisendung „Entertainment Tonight“. Weitere Details gab es nicht. Gerüchte, dass es in ihrer Beziehung gekriselt habe, hatte es allerdings schon Monate zuvor gegeben, doch Paradis hatte diese immer wieder dementiert. Das „People“-Magazin berichtete schließlich, sie und Depp hätten sich auseinandergelebt.

Dass sie nicht gern in der Öffentlichkeit über das Liebes-Aus spricht, liegt in der Natur der Sache. Viel lieber erzählt die gebürtige Französin, die heute 40 wird, über ihre Filme (zum Beispiel „Café de Flore“ oder „Fading Gigolo“) und ihre Musik. Laut „Gala“ bereitet sie derzeit mit ihrem sechsten Studioalbum vor. Und nebenbei kümmert sie sich um die Kinder Lily-Rose (13) und John Christopher (10). Die zweifache Mutter hat offenbar genug um die Ohren.

Geboren am 22. Dezember 1972, ist Vanessa Paradis im Licht der Öffentlichkeit erwachsen geworden. 14 Jahre war sie erst alt, als sie das Liedchen „Joe le Taxi“ in ganz Europa an die Spitze der Charts katapultierte. Das war süß, das war niedlich, das war reiner Lolita-Pop. Aus der Lolita aber wurde schnell ein veritabler Star, der von Anfang an ein Gespür für die richtigen Partner hatte. Geadelt wurde sie sogleich von Chanson-Ikone Serge Gainsbourg, der für sie das Album „Variations“ (1990) schrieb und produzierte. Der Retro-Rocker Lenny Kravitz, mit dem sie zeitweise liiert war, schenkte ihr den Hit „Be My Baby“. Dabei hat sich Paradis für ihren Erfolg scheinbar nie groß anstrengen müssen. „Eigentlich bin ich eine Schande für meinen Berufsstand. Ich bin faul, ich habe nie Unterricht genommen, ich habe mich nie darum gekümmert, meine Talente in geordnete Bahnen zu leiten“, gestand sie einmal in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Dafür ist sie ziemlich weit gekommen, denn als Schauspielerin ist Vanessa Paradis ähnlich erfolgreich wie als Sängerin. Ihr Debüt gab sie 1989 in Jean-Claude Brisseaus Drama „Weiße Hochzeit“, in dem sie eine frühreife Schülerin spielt, die ihren Lehrer verführt und alle ins Unglück stürzt. Es folgten weitere Filme an der Seite von so berühmten Schauspielern wie Alain Delon, Jean-Paul Belmondo, Jean Reno oder Gérard Depardieu. Und auch ihre Schauspielkarriere soll lange noch nicht zu Ende sein.

NAMEBERUFALTERGEBURTSDATUMGEBURTSORTGEBURTSLAND
SPARKS, Jordinamerikanische Sängerin2322.12.1989PhoenixUSA
MEYER, Dinaamerikanische Schauspielerin4422.12.1968New YorkUSA
FIENNES, Ralphbritischer Schauspieler5022.12.1962SuffolkGroßbritannien

Quelle: dpa
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