MedienStraßburger Münster Star eines 3D-Abends auf Arte

© dpa / Patrick Seeger
Das illuminierte Straßburger Münster.

Mit der Dreidimensionalität werden schwindelerregende Bilder möglich, und das Münster erscheint dem Zuschauer fast greifbar.

In nachgestellten Szenen erzählen die Baumeister des Münsters wie Erwin von Steinbach und Ulrich von Ensingen über ihre Arbeit. Gezeigt wird die 90-minütige Erstausstrahlung am 15. Dezember um 20.15 Uhr. Die Doku-Fiction-Elemente sind für Jampolsky „der rote Faden“. Er wollte Vergangenheit und Gegenwart miteinander vermischen. „Der Zuschauer soll denken, dass er einem der mittelalterlichen Baumeister auf der Straße begegnen könnte“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Jampolskys Kamera hat sich per Kran, Ballon und Hubschrauber in die Höhe des 142 Meter hohen Münsterturms geschwungen. So wird der Zuschauer an die unzugänglichsten Orte gebracht. „An die Dreidimensionalität gewöhnt sich der Zuschauer nach dem ersten Überraschungsmoment recht schnell“, sagte er. Voraussetzung ist ein 3D-fähiges Fernsehgerät und eine spezielle Brille, die beim TV-Kauf zumeist mitgeliefert wird.

Diese Koproduktion von ZDF/Arte hat fast eine Million Euro gekostet und wurde im Winter und Frühjahr dieses Jahres gedreht.

Zu dem 3D-Abend gehört die Erstausstrahlung „Begegnung im All“ von Jürgen Hansen um 21.45 Uhr. Darin wird die Mission des holländischen ESA-Astronauten André Kuipers an Bord der internationalen Raumstation ISS gezeigt. Letzter Beitrag ist um 22.40 Uhr „Die Huberbuam“ über die Superstars der Kletterszene Thomas und Alexander Huber.

Quelle: dpa
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