MedienUS-„Sesamstraße“ befasst sich erstmals mit Scheidung

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Ein „Abby Cadabby“-Ballon während einer Parade durch die Innenstadt von New York. Foto: Peter Foley

„Kleine Kinder, große Herausforderungen“, ist die Episode betitelt. „Du kannst durch all diese Veränderungen in der Familie wachsen und entdecken, wie stark du wirklich bist“, heißt es im Begleittext.

Mit dem Angebot wollen die Macher der weltbekannten „Sesamstraße“ nach eigenen Angaben betroffenen Familien und Kindern helfen. Zuvor sei bereits 1992 eine Episode über die Scheidung der Eltern des Mammuts Mr. Snuffleupagus produziert worden, berichtete der US-Sender NBC. Sie sei jedoch nie ausgestrahlt worden, nachdem Kinder bei Testvorführungen geweint hätten.

Die deutsche Fassung der „Sesamstraße“ war da fortschrittlicher. Nach den Worten einer NDR-Sprecherin steht die „Lebenswirklichkeit der Kinder“ immer im Mittelpunkt. „Deshalb gehörten und gehören Themen wie Trennung, Scheidung und natürlich die Wahrnehmung der Kinder selbstverständlich dazu“, betonte die Sendervertreterin in Hamburg auf dpa-Anfrage.

„2005 bis 2007 beispielsweise wohnten in der Sesamstraße die Puppen Moni und Lena. Moni, eine alleinerziehende, berufstätige Mutter und Lena, ihre Tochter, ein rosafarbenes Monsterbaby“, brachte die Sprecherin als Beispiel. „Etwa zur selben Zeit wurde eine Reihe mit Realfilmen produziert, in denen auch Trennungskinder aus ihrem Alltag berichteten. Sie zeigten dabei etwa ihre beiden Zimmer in der Wohnung des Vaters und der Mutter und erklärten, wie sie abwechselnd bei beiden Elternteilen leben.“

Quelle: dpa
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