Schlüpfer-Show wird zum AufregerShitstorm! Das Netz lästert über halbnackte Beyoncé

© REUTERS
Beyoncé ist mal wieder in der besten Gesellschaft. Sie ist vom Magazin „Time“ in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt gewählt worden. Ebenfalls auf der Liste: Barack Obama, der Papst, Angela Merkel oder auch Edward Snowden.

Weil Beyoncé ohne Zweifel eine der schönsten Einflussreichen ist, hat sie es gleich auch noch auf das enstprechende Cover des Magazins geschafft. Die gleiche Ehre wurde auch Robert Redford, General Motors CEO Marry Barra und Jason Collins, dem ersten offen schwulen NBA-Spieler, zuteil. Doch während diese Promis ganz seriös in Sakko und Blazer posieren, hat Beyoncé einfach mal blank gezogen - und damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Besonders auf Twitter und in der Blogosphäre wird Beyoncé für ihr Outfit, oder besser das Fehlen eines Outfits, gegrillt. „Warum hat 'Time' Beyoncé in ihrer Unterwäsche auf das Cover der 100 einflussreichsten Menschen gepackt?“, ereifert sich etwa Twitter-Userin „Nanjira“. Und „Sama Hadid“ argumentiert: „Ich verstehe nicht, warum Beyoncé auf dem Cover Unterwäsche tragen muss. Das würde bei einem Mann nie passieren.“

© Time
Das umstrittene Unterwäsche-Cover
Der Kern der Kritik: Einflussreich darf Beyoncé also sein, aber dabei bitte trotzdem ein sexy Häschen. Das Magazin setze die schöne Sängerin bewusst als Sexobjekt ein. Das meint etwa auch Twitter-Userin „Lizzil“ mit ihrem trockenen Kommentar: „Sex sells.“

Dabei hatte sich Beyoncé doch so gefreut, durch die Wahl einmal eine andere Seite von sich zeigen zu können. „Es ist wichtig für mich als Künstlerin, weil es einmal nicht um Mode, Schönheit oder Musik geht, sondern um den Einfluss, den ich auf die Kultur habe“, sagte sie im Interview mit „Time“.

Nun ist es also doch wieder die Mode - oder das Nichtvorhandensein derselbigen, das für die meiste Aufregung sorgt. Und genau diese Aufregung könnten „Time“ und Beyoncé wohlkalkuliert haben. Als die Einflussreichen-Liste erschien, veröffentlichte die stellvertretende „Time“-Chefredakteurin Rashida Jones dieses Statement: „Wir lieben es, wenn die Leute darüber streiten und diskutieren.“Hm, ob sie sich wirklich soviel Stress wegen einer Unterhose gewünscht hat?

Auch das Sexsymbol in unserem Video zieht sich gerne aus:

 



siv