Schwierige Rolle als Fürstin Das traurig-angespannte Lächeln der Charlène
24.10.2012
Angespannt und wenig strahlend zeigt sich Charlène von Monaco in der vergangenen Woche. Aktuelles Beispiel: Princess Grace Awards in New York. Sind die fürstlichen Verpflichtungen zu viel für sie?
Wo hat die schöne Charlène nur ihren Glanz gelassen? Noch Anfang des Monats strahlte die Fürstin von Monaco in Monte Carlo beim monegassischen Festival „Touch of Africa“, eröffnete zwei Wochen später den „Ball del Giglio“ im berühmten Palazzo Pitti in Florenz. Vollendet hat Charlène ihren Glamour-Look jeweils mit zum Anlass passenden Neckholder-Roben – im Ethno-Stil und in elegantem Schwarz. Wieder für ein edles Neckholder-Kleid, dieses Mal aus elfenbeinfarbenem Satin, entschied sich die gebürtige Südafrikanerin anlässlich der Princess Grace Awards. Die Stiftung, die den Namen von Alberts Mutter Grace Kelly trägt, unterstützt aufstrebende Talente in Film, Theater und Tanz.Doch Charlène hatte an der Ehrenveranstaltung offenbar keine große Freude. Wie ein verunsichertes Mädchen hing sie an Fürst Albert: sie drückte sich eng an ihn, klammerte sich an seinen Arm oder hielt seine Hand ganz fest. Ebenso angespannt, unsicher oder mit gequältem Lächeln begleitete sie Albert ein paar Tage zuvor zum Besuch in Litauen oder dem offiziellen Dinner im Warschauer Präsidentenpalast. Als Repräsentant seines Staates hat Fürst Albert II. viel zu tun. Seine Anwesenheit wird bei vielen Veranstaltungen rund um die Welt erwartet. Ebenso die Begleitung durch seine Ehefrau. Charlène scheint sich nicht immer wohlzufühlen dabei. Wilna, Warschau, New York – alles innerhalb von einer Woche. Sind die fürstlichen Verpflichtungen zu viel für sie?
Im Gegensatz zu Herzogin Catherine, ehemals Kate Middleton, hat sie nicht bei jeder Gelegenheit ein unbeschwertes Lächeln parat. Und dann soll sie auch noch unbedingt schwanger werden. Mit Argusaugen beobachten Monegassen, Adelsfans und Presse jede geringste Wölbung ihres Bauchs, dokumentieren genauestens den Alkoholkonsum der 34-Jährigen. Eine Belastung sei das für die schöne Fürstin, zitierte „Bunte“ Insider. Denn die Fürstin hasse die Babyfragen mehr als alle anderen. Das Magazin lässt auch eine Paarpsychologin zu Wort kommen. „Eine gute Beziehung braucht Distanz, vor allem wenn man aus unterschiedlichen Lebenswelten kommt. Von Bürgerlichen, die in den Adel einheiraten, wird oft erwartet, dass sie sich stark anpassen und damit ihre alte Persönlichkeit fast auslöschen“, so Heike Kaiser-Kehl. „Das ist nicht gut. Es ist wichtig, dass man der Mensch bleibt, in den sich der Partner verliebt hat.“ Emanzipiert hatte Charlène sich im April von den permanenten Vergleichen mit Grace Kelly – jedenfalls frisurtechnisch – um ihre eigene Rolle der Fürstin zu spielen. Mit ihrem coolen Garçonne-Schnitt wirkte Charlène wunderschön gelöst. Vielleicht sollte Albert seiner Frau einfach wieder ein bisschen mehr Zeit für sich gönnen.
keko
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