Unter der Gürtellinie?„Vogue“ zeigt keine Scham vor Schamhaaren

von AMICA Online Autorin
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Auf dem Cover der Frühjahr-Sommer-Ausgabe „Vogue Hommes International“ präsentiert Model Jarrod Scott neben seinem Waschbrettbauch auch seine Intimbehaarung.

„Ich brauche keine Einblicke in den Schambereich fremder Männer!“, „Zu viel Information!“ oder „Dieser kleine Teil Männerhüfte schockiert mich zutiefst!“, so kommentierten Amerikanerinnen zum Beispiel auf dem Blog „Hurricanevanessa.com“ das aktuelle Cover der „Vogue Hommes International“, auf dem das Model Jarrod Scott wenig Kleidung, aber dafür umso mehr Schambehaarung zeigt.

Verschmitzt und provokant wirkt Scotts Gesichtsausdruck, lässig mit den Händen in den Hosentaschen lehnt er sich in einem grauen Anzug mit dem Rücken an die Wand. Das Hemd fehlt, auf den Waschbrettbauch des 22-Jährigen mit deutschen und italienischen Wurzeln ist somit freie Sicht. Doch auch die Hose steht weit offen und das nicht versehentlich. Aufgeknöpft und durch die Hände noch ein Stück heruntergezogen gibt sie den Blick frei auf die Intimbehaarung des Männermodels. Während sich die Amerikanerinnen als empört erwiesen, fanden 59 Prozent der Deutschen laut einer Umfrage auf „Yahoo.de“ hingegen, das Bild sei ein absoluter Hingucker.

Jarrod Scotts haariger Intimbereich passt jedenfalls keineswegs zu seinem glatt rasierten Oberkörper, der nicht einmal das kleinste Härchen aufweist und genauso gut einer Wachsfigur gehören könnte.

Das Cover geht wahrlich unter die Gürtellinie und lässt Interpretationsspielraum. Die „Vogue“ gilt als einflussreichstes Magazin in der Modewelt, ist Vorbild für wohlhabende Frauen, beziehungsweise Männer, um die 30 Jahre. Gilt im Umkehrschluss etwa, dass das besagte Scham-Foto üppige Behaarung im Intimbereich wieder zum Trend macht? Oder haben sich die Macher nach dem Gebot „In der Mode ist alles erlaubt“ einfach eine kleine Provokation erlaubt?

Model Jarrod Scott dürfte der Rummel jedenfalls gefallen. Nicht nur, dass er zum ersten Mal das Cover des Trendsetter-Magazins ziert. Sondern auch, weil sein Intimbereich gleichzeitig für so viel Diskussionsstoff sorgt.