William und Kates erste Reise mit KindNackte Pos und ein Shitstorm begrüßen den Baby-Prinz

[kein Linktext vorhanden]Huch! Da hat es Herzogin Kate beim Aussteigen aus der Maschine am Flughafen in Wellington doch glatt mal wieder den eleganten Rock nach oben geweht. Dabei hatte ihr die Queen doch extra längere Röcke mit dezenterem Schnitt verordnet, um Einblicke auf Kates sexy, schlanke Beine zu verhindern.

Doch wirklich Augen für den kleinen Stil-Fauxpas hatte ohnehin niemand. Denn was Kate da auf dem Arm trug, war wesentlich interessanter. Der kleine Prinz George war bei der Ankunft nämlich ebenfalls mit dabei. Doch längst nicht alle Neuseeländer brechen beim Anblick seiner süßen Pausbäckchen in ein seufzendes „Ohhhhh“ aus.

 Herzogin Kate ist eine Stilikone, doch der Queen ist sie wohl zu sexy. Deswegen schickt sie Kate zum Umstyling bei ihrer Designerin. Unser Photoshop-Experiment zeigt, wie Kate im Queen-Look aussehen würde.Der Stein - oder besser der Sitz - des Anstoßes? Der kleine Prinz wird natürlich im standesgemäßen, offiziellen Besuchsauto von Ort zu Ort kutschiert. Dafür sollen William und Kate nach Informationen des „Mirror“ einen Kindersitz für ihn bestellt haben, der nach vorne schaut. Ein Risiko, denn eigentlich werden für Kinder unter zwei Jahren Sitze empfohlen, die nach hinten ausgerichtet sind.

Sofort brach im Netz ein Mini-Shitstorm gegen William und Kate los und gegen Plunket, die neuseeländische Kinderorganisation, die den Sitz installierte. „Schämt euch“, schreibt etwa „Andrina Martin-Bulfin“ bei Facebook und auch „Emma Riley“ meint: „So, so schlimm.“

Vielleicht macht sich bei dem Hickhack um den Kindersitz des acht Monate alten George aber nur ein anderer Ärger Luft, den die Neuseeländer mit sich herumtragen. Denn mit dem mehr als zweiwöchigen Besuch werden in den ehemaligen Kolonien auch die Stimmen jener laut, die die Überbleibsel des britischen Empire abschütteln und Queen Elizabeth nicht länger als Staatsoberhaupt haben wollen.

So titelte das australisch-neuseeländische Medienhaus Fairfax in einem seiner Blätter: „Sind sie das wert?“ Journalisten hatten recherchiert, dass der royale Besuch umgerechnet mindestens 626 000 Euro kosten werde.

In Neuseeland, wo die königlichen Gäste vom 7. bis 14. April sein werden, bekam die Debatte zu Überbleibseln kolonialer Verbindungen gerade neue Nahrung: Der konservative Premierminister John Key schlug eine neue Landesflagge vor. Die alte enthält noch den blau-weiß-roten „Union Jack“ der Briten. Die Kolonialzeit sei schließlich vorbei.

Die ersten Bilder des Besuches allerdings lassen Zweifel aufkommen, ob sich die Neuseeländer dem Charme der jüngsten Vertreter des Buckingham Palace entziehen können. Der niedliche George ist sowieso ein Publikumsliebling. Und auch seine Eltern schlugen sich wacker.

Sie zeigten ihr strahlendstes royales Lächeln. Von den nackten Hintern der Maori-Krieger ließen sie sich ebensowenig irritieren, wie vom traditionellen Nasen-Reiben mit Maori-Ältesten bei der Begrüßungszeremonie.

Während die Eltern weiter Nasen-Kontakte pflegen, soll George übrigens zehn Babys im gleichen Alter treffen - zum gemeinsamen Spielen. Später geht es dann weiter nach Australien. Irgendetwas lässt uns vermuten, dass die Niedlich-Charme-Offensive des Dreiergespanns auch hier schnell alle Kritiker verstummen lassen wird.



siv, mit Material von dpa